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	<title>Coaching Archive - Jochen Metzger</title>
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		<title>Die Psychologie der Authentizität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Metzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2024 17:02:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere neue Podcastfolge ist draußen, es geht um die Psychologie der Authentizität – und wie immer in Staffel 3 schulde ich Euch ein paar Links und Quellen dazu. Authentizität ist in den Augen der psychologischen Forschung (auch) ein Persönlichkeitsmerkmal. Manche Menschen sind tendenziell authentischer als andere. Wie viele andere Traits misst man das am einfachsten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/die-psychologie-der-authentizitaet/">Die Psychologie der Authentizität</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="679" height="330" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/11/Bildschirmfoto-2024-11-07-um-17.10.33.png" alt="" class="wp-image-3796" srcset="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/11/Bildschirmfoto-2024-11-07-um-17.10.33.png 679w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/11/Bildschirmfoto-2024-11-07-um-17.10.33-300x146.png 300w" sizes="(max-width: 679px) 100vw, 679px" /></figure>



<p>Unsere neue Podcastfolge ist draußen, es geht um <a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-11-Authentizitaet-der-sechste-Sinn-fuer-Heimat/B0DD7P16FZ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Psychologie der Authentizität </a>– und wie immer in Staffel 3 schulde ich Euch ein paar Links und Quellen dazu. </p>



<p>Authentizität ist in den Augen der psychologischen Forschung (auch) ein Persönlichkeitsmerkmal. Manche Menschen sind tendenziell authentischer als andere. Wie viele andere Traits misst man das am einfachsten mit einem Fragebogen. In unserem Podcast verwenden wir dafür Auszüge aus dem <a href="https://amberaprice.com/wp-content/uploads/2022/05/Authenticity-Inventory.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Authenticity Inventory</a>, einem Klassiker in der Authentizitätforschung. </p>



<p>Verschiedene Studien haben gezeigt, dass ein authentisches Leben glücklich macht. Eine relativ neue Untersuchung dazu ist zum Beispiel die kanadische Studie <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/jopy.12753" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Authenticity, meaning in life, and life satisfaction: A multicomponent investigation of relationships at the trait and state levels</a>. </p>



<p>Wenn man uns vor die Wahl stellt, Geld mit nach Hause zu nehmen (zugegeben: übersichtliche Summen) oder eine Weile über uns selbst zu reden, dann verzichten viele Menschen auf das Geld. Wir lieben es, von uns selbst zu sprechen. Was dabei in unserem Gehirn vor sich geht, steht in der ausgesprochen klugen Studie <a href="https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1202129109" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Disclosing information about the self is intrinsically rewarding</a>. Aus all dem kann man schließen: Authentizität schmeckt süß wie Butterkuchen.</p>



<p>Wenn wir bei einem Vortrag authentisch sind, sehen andere uns als bessere Führungskräfte. Authentisch wird man, wenn man sich vor der Rede klar macht, was eigentlich zählt im Leben, welche Werte einem wichtig sind. So steht es in <a href="https://journals.aom.org/doi/abs/10.5465/AMBPP.2017.58" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Authenticity Challenge: How a Value Affirmation Exercise Can Engender Authentic Leadership</a>. </p>



<p>Dass Self-Compassion uns authentischer macht, lernt man u.a. aus der Studie <a href="https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0146167218820914" target="_blank" rel="noreferrer noopener">A Compassionate Self Is a True Self? Self-Compassion Promotes Subjective Authenticity</a>.</p>



<p>Die Idee, dass Authentizität so etwas ist wie unser sechster Sinn für Heimat stammt letztlich – wenn auch anders formuliert – aus dem Paper <a href="https://www.southampton.ac.uk/~crsi/Schmader%20%20Sedikides%202018%20PSPR.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">State Authenticity as Fit to Environment: The Implications of Social Identity for Fit, Authenticity, and Self-Segregation</a>. </p>



<p>Erica Bailey von der UCBerkeley hat entdeckt, dass wir keine Ahnung haben, ob unsere Mitstudies sich authentisch verhalten oder nicht – zumindest im ersten Semester, wenn man einander noch nicht so gut kennt. So steht es in ihrem Aufsatz <a href="https://osf.io/preprints/psyarxiv/2e4cr" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Are you for Real? Perceptions of Authenticity are Not Accurate and Systematically Biased</a>.</p>



<p>Dass die Beziehung zwischen Ehrlichkeit und Authentizität einigermaßen kompliziert ist, belegt Erica Bailey in ihrem Paper <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S2352250X22001403" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Yours truly: On the complex relationship between authenticity and honesty</a>. </p>



<p>Die lustige Studie mit dem angeblichen &#8222;AB1-Gehirn&#8220; steht im Paper <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0191886920303548" target="_blank" rel="noreferrer noopener">To be or to appear to be: Evidence that authentic people seek to appear T authentic rather than be authentic</a>. </p>



<p>Erica Bailey hat in einer sehr philosophischen Studie gezeigt, dass die meisten Menschen glauben, gewissermaßen ein &#8222;Herz aus Schokolade&#8220; zu haben. Sie formuliert es etwas anders, aber im Kern sagt sie genau das. Das hat interessante Konsequenzen: Wir erscheinen anderen gerade dann etwas weniger authentisch, wenn wir uns komplett authentisch fühlen. Ihr Paper dazu heißt <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37856411/">Positive—More than unbiased—Self-perceptions increase subjective authenticity</a>. </p>



<p>Soviel für heute, Ihr Lieben, bleibt echt und meldet Euch gerne, falls Ihr bei einer Entscheidung <a href="https://www.jochen-metzger.de/angebot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">jemanden braucht, der Euch weiterhilft</a>. </p>
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		<title>Neue Podcastfolge: das Gänsehaut-Gefühl, Awe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Metzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 09:41:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und wieder gibt&#8217;s bei &#8222;Sag mal, du als Psychologin …&#8220; ne neue Podcastfolge: das Gänsehaut-Gefühl – wie und wo wir es erleben und wie es uns menschlicher, entspannter und glücklicher macht. Barbara, Muriel und ich sprechen über eine lange vergessene Emotion, die seit einigen Jahren aber recht intensiv beforscht wird. Es handelt sich um das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/neue-podcastfolge-das-gaensehaut-gefuehl-awe/">Neue Podcastfolge: das Gänsehaut-Gefühl, Awe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1030" height="773" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/Gipfel-Awe-1030x773.jpeg" alt="" class="wp-image-3785" srcset="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/Gipfel-Awe-1030x773.jpeg 1030w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/Gipfel-Awe-300x225.jpeg 300w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/Gipfel-Awe-768x576.jpeg 768w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/Gipfel-Awe-1536x1152.jpeg 1536w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/Gipfel-Awe-1500x1125.jpeg 1500w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/Gipfel-Awe-705x529.jpeg 705w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/Gipfel-Awe.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></figure>



<p>Und wieder gibt&#8217;s bei &#8222;Sag mal, du als Psychologin …&#8220; ne neue Podcastfolge: <a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-10-Das-Gaensehaut-Gefuehl/B0DD7MZGB2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">das Gänsehaut-Gefühl</a> – wie und wo wir es erleben und wie es uns menschlicher, entspannter und glücklicher macht. </p>



<p>Barbara, Muriel und ich sprechen über eine lange vergessene Emotion, die seit einigen Jahren aber recht intensiv beforscht wird. Es handelt sich um das Gefühl, das uns überkommt, wenn wir die Gipfel der Alpen sehen, die Fjorde in Norwegen, ein Gewitter über der Nordsee. Im Englischen sagt man dazu &#8222;Awe&#8220;, was man im Deutschen etwas unbeholfen mit &#8222;Ehrfurcht&#8220; übersetzt. Diese Emotion ist ein großes Rätsel, sie macht etwas mit uns, so viel steht fest. Manche sehen in ihr eine Art Wundermittel der Emotionspsychologie, sie schenkt uns eine tiefe, weniger egoistische Form von Glück und Erfüllung. </p>



<p>Wir sprechen auch kurz über die Tatsache, dass ich die Forschung über Awe anfangs nicht besonders mochte, sie erschien mir wie ein Hype, da bin ich immer skeptisch. Das änderte sich, als ich kurz vor der Pandemie die Psychologin Kate Sweeny von der UC Riverside in Kalifornien besucht habe, um ein <a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/40575-kate-sweeny-baendigt-die-sorgen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Porträt über sie für Psychologie Heute</a> zu schreiben. Seither sehe ich diese Forschungsrichtung mit anderen Augen.</p>



<p>Die wichtigste Quelle zu unserer Folge war diesmal wieder ein Buch, nämlich &#8222;Awe: The Transformative Power of Everyday Wonder&#8220; von <a href="https://psychology.berkeley.edu/people/dacher-keltner" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dacher Keltner</a>, einem Psychologie-Professor von der UC Berkeley. Er ist der Vater der modernen Awe-Forschung. Das Buch ist noch nicht auf Deutsch erschienen. Es ist gut geschrieben, ich kann es empfehlen.</p>



<p>Wir sprechen in unserer Podcastfolge natürlich wieder über alle möglichen Studien. </p>



<p>Eine davon hat gezeigt, dass wir hilfsbereiter und weniger narzisstisch werden, wenn wir in die Natur gehen und uns ein paar Minuten lang majestätische Bäume betrachten. Warum? Weil sich in diesen Wow-Momenten unser Selbstbild verändert. Wir plustern uns dann weniger auf. Das &#8222;small self&#8220; ist ein ganz wunderbarer Effekt, den ich sehr mag. Nachlesen kann man all das im Aufsatz <a href="https://psycnet.apa.org/record/2015-21454-002" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Awe, the small self, and prosocial behavior</a>.</p>



<p>Das small self funktioniert offenbar nicht nur in der westlichen Welt. Das lehren uns die zum Teil sehr lustigen und originellen Studien in <a href="https://psycnet.apa.org/record/2017-20208-001" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Awe, the diminished self, and collective engagement: Universals and cultural variations in the small self</a>. </p>



<p>Dass Awe uns bescheidener macht, wissen wir aus dem Paper <a href="https://psycnet.apa.org/record/2017-37794-001" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Awe and humility</a>.</p>



<p>Was passiert dabei im Gehirn? Nun ja, es hat vermutlich etwas mit unserem Default Mode Network zu tun. Im Gehirn schreit unter Awe-Einfluss also nicht mehr so viel &#8222;ich-ich-ich&#8220;. So zumindest lässt sich die Studie <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/hbm.24616" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The neural correlates of the awe experience: Reduced default mode network activity during feelings of awe</a> interpretieren. </p>



<p>Die lustige Erkenntnis, dass all die Gänsehautmomente in Wahrheit nur sehr selten eine wirkliche Gänsehaut produzieren, verdanken wir dem Paper <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0167876020302683" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Piloerection is not a reliable physiological correlate of awe</a>.  </p>



<p>Werft noch einmal einen Blick auf das Alpen-Bild oben. Der Typ ganz rechts, das bin ich, und das ist kein Zufall. Ich steige für mein Leben gerne auf Berge, Kirchtürme und Aussichtsplattformen. Meine ganze Ursprungsfamilie macht das so. In der Recherche für unsere Folge habe ich entdeckt, dass das glücklich macht und zwar nicht nur mich. Der Ausblick von oben erzeugt ziemlich zuverlässige Awe-Momente, die uns wiederum dabei helfen, besser mit den vielen kleinen Ärgernissen und Problemen des Alltags klarzukommen. Awe senkt den Stress und macht uns zufriedener. So steht es im Paper <a href="https://www.gsm.pku.edu.cn/jingweirichangyaliyushenghuomanyidu.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Awe, Daily Stress, and Elevated Life Satisfaction</a>.</p>



<p>Toll fand ich auch die Studie mit den &#8222;Awe-Walks&#8220; älterer Menschen: Sie verlieren Woche für Woche mehr von ihrer Angst und Niedergeschlagenheit, wenn sie ihre Spaziergänge in einer bestimmten Haltung unternehmen, wenn sie dabei also bewusst staunen über die Schönheit und Wunder der Natur. Dokumentiert ist die Studie im Aufsatz <a href="https://psycnet.apa.org/record/2020-69974-001" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Big smile, small self: Awe walks promote prosocial positive emotions in older adults</a>.</p>



<p>So viel erstmal für heute. Ich hab bestimmt was vergessen. Wenn Ihr nach dem Hören des Podcasts noch offene Fragen an die Forschungsliteratur habt: <a href="mailto:coaching@jochen-metzger.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schreibt mir eine Mail</a>.</p>



<p>Wenn Ihr Euch <a href="https://www.jochen-metzger.de/ueber-mich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">für ein Coaching bei mir interessiert</a>, meldet Euch gerne. Wir treffen uns dann in meinen Räumen in Hamburg-Eppendorf oder per Zoom.</p>



<p></p>
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		<title>Neue Podcastfolge: Selbstmitgefühl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Metzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 08:53:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei &#8222;Sag mal, du als Psychologin …&#8220; gibt&#8217;s ne neue Podcastfolge: &#8222;Selbstmitgefühl – wie sorge ich gut für mich selbst?“ Nachdem die Folge davor zum Thema Synchronie sehr nerdy war, haben wir diesmal eine eher pädagogische Folge eingeschoben. Es geht um Selbstmitgefühl, also &#8222;Self-Compassion“, ein sehr seltsames Konzept in der Psychologie, wie ich finde. Man konnte [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1030" height="863" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/self-compassion-1030x863.jpg" alt="" class="wp-image-3775" srcset="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/self-compassion-1030x863.jpg 1030w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/self-compassion-300x251.jpg 300w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/self-compassion-768x643.jpg 768w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/self-compassion-1536x1286.jpg 1536w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/self-compassion-2048x1715.jpg 2048w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/self-compassion-1500x1256.jpg 1500w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/self-compassion-705x590.jpg 705w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></figure>



<p>Bei &#8222;<a href="https://www.audible.de/podcast/Sag-mal-du-als-Psychologin-Der-Podcast-Staffel-3/B0DD7N7ZZ2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sag mal, du als Psychologin …</a>&#8220; gibt&#8217;s ne neue Podcastfolge: &#8222;<a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-9-Self-Compassion-wie-sorge-ich-gut-fuer-mich-selbst/B0DD7NY5V3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Selbstmitgefühl – wie sorge ich gut für mich selbst?</a>“</p>



<p>Nachdem die Folge davor <a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-8-Sag-Wir-zu-Mir-Die-Magie-der-Synchronie/B0DD7KZPXJ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zum Thema Synchronie</a> sehr nerdy war, haben wir diesmal eine eher pädagogische Folge eingeschoben. Es geht um Selbstmitgefühl, also &#8222;Self-Compassion“, ein sehr seltsames Konzept in der Psychologie, wie ich finde. Man konnte in <a href="https://www.psychologie-heute.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Psychologie Heute</a> vor einigen Monaten <a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/43020-die-streitbare-mitfuehlende.html">ein bemerkenswertes Porträt über die Erfinderin</a> lesen, das meine geschätzte Kollegin Annette Schäfer geschrieben hat. Lest da mal rein, ist wirklich interessant.</p>



<p>Man muss zugeben: Selbstmitgefühl ist ein großer Wurf. Man versteht das erst, wenn man zuvor einen Blick auf den älteren Begriff &#8222;Selbstwert“ (Self-Esteem) geworfen hat. Ich sage in der Folge irgendwann den Satz &#8222;Selbstwert ist für viele Menschen ein Regenschirm, der nur dann funktioniert, wenn die Sonne scheint.&#8220; Jeder kennt das, vermute ich mal: Wenn wir uns gut mit uns fühlen, gelingt auch vieles. Wenn wir uns nicht gut mit uns fühlen, gelingt vieles nicht.</p>



<p>Selbstmitgefühl dagegen funktioniert auch, wenn&#8217;s im Leben gerade regnet. Darin liegt der Reiz, der Charme, darin liegt die Kraft dieses Konzepts. Deshalb war&#8217;s unser Ziel, dass man die drei Elemente des Selbstmitgefühls aus unserem Podcast wirklich mit in den Alltag nehmen kann. Wir verraten konkrete Übungen, mit denen Self-Compassion (meistens) gelingt. Die Forschung zeigt allerdings, dass man die Folge vermutlich zwei oder drei Mal wird hören müssen, wenn man dadurch positive Effekte für sich erzielen will. Das schließe ich aus den Ergebnissen von <a href="https://self-compassion.org/wp-content/uploads/2020/09/Williamson2020.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Effects of a Self-Compassion Break Induction on Self-Reported Stress, Self-Compassion, and Depressed Mood</a>. Über diese Studie sprechen auch in der zweiten Hälfte unserer Folge.</p>



<p>Wenn Ihr eine Seminararbeit über Selbstmitgefühl schreiben wollt oder für Eure Coaching-Praxis ein bisschen Hintergrund braucht, dann empfehle ich Euch zum Einstieg den Forschungsüberblick <a href="http://Self-Compassion: Theory, Method, Research, and Intervention" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Self-Compassion: Theory, Method, Research, and Intervention</a>. Kristin Neff fasst darin rund 25 Jahre ihrer eigenen Forschung zusammen, wir haben für unsere Folge sehr viel aus diesem Paper gelernt und sehr viele weiterführende Einzelstudien gefunden.</p>



<p>Bei unserem Fragebogen haben wir zurückgegriffen auf Kristin Neffs Self-Compassion-Scale und ihr Paper <a href="https://self-compassion.org/wp-content/uploads/publications/empirical.article.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Development and validation of a scale to measure self-compassion</a>. Wenn Ihr den Test online machen wollt, findet Ihr die Fragen auch auf der Website von Kristin Neff, nämlich <a href="https://self-compassion.org/self-compassion-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>. </p>



<p>Wie kann man untersuchen, ob Selbstmitgefühl überhaupt hilft und welche Interventionen funktionieren? Wir reden da recht ausführlich über ein Experiment von Mark Leary und anderen. Die Studie <a href="https://self-compassion.org/wp-content/uploads/publications/LearyJPSP.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Self-Compassion and Reactions to Unpleasant Self-Relevant Events: The Implications of Treating Oneself Kindly</a> ist ein großer Hit in Wissenschaftskreisen und wurde entsprechend häufig zitiert.</p>



<p>Wie mache ich ein &#8222;Self-Compassion-Break&#8220;? Die Antwort findet Ihr zum Beispiel auf der Website von Kristin Neff unter der Überschrift <a href="https://self-compassion.org/exercises/exercise-2-self-compassion-break/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Exercise 2: Self-Compassion Break</a>.</p>



<p>Dann verweisen wir im Podcast natürlich auf unsere <a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-6-Voll-beruehrt-von-Beruehrung/B0DD7NW3GK" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Folge zum Thema Oxytocin</a> und die <a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-16-Gruebelschleifen-aufdroeseln/B09XHK1PKR" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Folge zum Thema Grübeln</a>. Wenn Ihr mehr über die Arbeiten von <a href="https://www.ethankross.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ethan Kross</a> lesen wollt, empfehle ich Euch sein Buch <a href="https://www.audible.de/pd/Chatter-Die-Stimme-in-deinem-Kopf-Hoerbuch/B09RX27XMT" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Chatter – Die Stimme in deinem Kopf</a>.</p>



<p>Wie Self-Compassion im Coaching funktioniert, hat man zum Beispiel an einigen Ärztinnen und Ärzten von der Stanford University getestet. Die Sache funktioniert ganz wunderbar, vier bis sechs Sitzungen genügen, um sehr gute Effekte zu erzielen. So steht es in der Studie <a href="https://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(22)00038-6/fulltext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Employer-Provided Professional Coaching to Improve Self-Compassion and Burnout in Physicians</a>.</p>



<p>Wenn Ihr –&nbsp;wie die Profis aus Stanford – ein paar Coaching-Stizungen buchen wollt, <a href="https://www.jochen-metzger.de/kontakt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meldet Euch gerne</a> bei mir. </p>



<p></p>
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		<title>Neue Podcastfolge: die Magie der Synchronie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Metzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 12:47:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei &#8222;Sag mal, du als Psychologin …&#8220; gibt&#8217;s eine neue Podcastfolge: die Magie der Synchronie. Selbstgemachte Podcaststaffeln sind wie Pralinenschachteln: Alle Teile schmecken süß, aber manche mag man am Ende doch ein bisschen lieber als die anderen. Das hier ist ganz sicher eine meiner Lieblingsfolgen. Süß und very nerdy. Wenn Ihr Euch für Menschen interessiert [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/neue-podcastfolge-die-magie-der-synchronie/">Neue Podcastfolge: die Magie der Synchronie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="581" height="348" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/Synchronie.jpg" alt="" class="wp-image-3762" srcset="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/Synchronie.jpg 581w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/Synchronie-300x180.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 581px) 100vw, 581px" /></figure>



<p>Bei &#8222;Sag mal, du als Psychologin …&#8220; gibt&#8217;s eine neue Podcastfolge: <a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-8-Sag-Wir-zu-Mir-Die-Magie-der-Synchronie/B0DD7KZPXJ">die Magie der Synchronie</a>.</p>



<p>Selbstgemachte Podcaststaffeln sind wie Pralinenschachteln: Alle Teile schmecken süß, aber manche mag man am Ende doch ein bisschen lieber als die anderen. Das hier ist ganz sicher eine meiner Lieblingsfolgen. Süß und very nerdy. Wenn Ihr Euch für Menschen interessiert und das, was sie miteinander verbindet: Hört sie Euch an. </p>



<p>Hier geht&#8217;s zu unseren Quellen.</p>



<p>Wenn Ruderer im Gleichtakt rudern, verändert sich etwas in ihrem Gehirn: Sie werden unempfindlicher gegen Schmerzen. Wo hat man das festgestellt? Natürlich in Oxford! Publiziert wurden die Funde in der Studie <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2817271/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rowers&#8216; high: behavioural synchrony is correlated with elevated pain thresholds</a>.</p>



<p>Ähnliche Effekte sieht man auch, wenn jemand laut &#8222;Fuck!&#8220; oder &#8222;Scheiße!&#8220; ruft. Darüber reden wir –&nbsp;ich finde: unterhaltsam –&nbsp;in unserer Folge <a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-21-Fluchen-fuer-den-Frieden/B0BSG2965K?" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fluchen für den Frieden</a>. </p>



<p>Was beim Rudern klappt, funktioniert auch beim Tanzen. Sobald wir im Gleichtakt mit anderen tanzen, werden wir unempfindlicher für Schmerzen. Ganz abgefahren! Auch diese Erkenntnis verdanken wir der Gruppe von Robin Dunbar, diesmal dem Paper <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4985033/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Silent disco: dancing in synchrony leads to elevated pain thresholds and social closeness</a>.</p>



<p>Dass all das vermutlich an einer Ausschüttung von Endorphinen liegt, zeigt (wieder aus der Dunbar-Gruppe) die Studie <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s40750-017-0067-y#:~:text=By%20using%20naltrexone%20to%20block,endorphins%20which%20elevate%20pain%20threshold." target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naltrexone Blocks Endorphins Released when Dancing in Synchrony</a>. </p>



<p>Robin Dunbars Thesen über das &#8222;Lausen auf Distanz&#8220; haben wir in unserer <a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-22-Wer-sind-gute-Freunde-und-woher-kriege-ich-sie/B09XHHXZRN?" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Podcast-Folge über Freundschaft</a> besprochen. </p>



<p>Der Synchronie beim Sport unterliegt heute oft einem Konkurrenzmotiv. Abwehrspieler beim Fußball synchronisieren ihre Bewegungen mit denen der Stürmer, um deren Moves besser vorhersagen zu können. Dasselbe sieht man beim Kampfsport, etwa beim Boxen. Es gibt sehr krasse Forschung dazu, etwa <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5623900/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier, nur so als Beispiel</a>. Wir gehen im Podcast nur kurz darauf ein. Ich habe <a href="https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/artikel-detailansicht/43403-wir-wir-wesen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in einem Artikel für Psychologie Heute</a> darüber spekuliert, dass die Kräfte von … ja … ich sag mal pathetisch: Liebe dieses oberflächlichen Konkurrenzmotiv immer wieder schlagen und überschreiben. Synchronie verbindet, ob man will oder nicht. Man synchronisiert sich niemals kostenlos. Drum: Obacht, mit wem man das macht.</p>



<p>Die ganz wunderbare Studie aus Neuseeland mit dem Sammeln von Unterlegscheiben (washers) nach der Stadionrunde im Gleichschritt könnt Ihr nachlesen im Paper <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-017-18023-4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Synchrony and Physiological Arousal Increase Cohesion and Cooperation in Large Naturalistic Groups</a>.</p>



<p>Hinweise auf ein gutes Tanztempo für Synchronie-Effekte liefert die schöne Studie <a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0164783" target="_blank" rel="noreferrer noopener">One in the Dance: Musical Correlates of Group Synchrony in a Real-World Club Environment</a>.</p>



<p>Die in der Forschung sehr einflussreiche Stanford-Studie aus dem Jahr 2009 trägt den Titel <a href="https://www.researchgate.net/publication/23800252_Synchrony_and_Cooperation" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Synchrony and cooperation</a>. </p>



<p>Um einen ersten Einblick zu bekommen in die Arbeiten zur Behavioral Mimicry, liest man zum Beispiel den Forschungsüberblick im Beitrag <a href="https://www.researchgate.net/publication/318982303_From_mimicry_to_morality_The_role_of_prosociality" target="_blank" rel="noreferrer noopener">From mimicry to morality: The role of prosociality, in: Moral psychology: Virtue and character</a>. Tanya Chartrand ist die Meisterin dieser Forschungslinie und Co-Autorin des genannten Papers.</p>



<p>Wie wichtig Synchronie in der Psychotherapie ist, zeigen etwa die Arbeiten <a href="https://psync.ch/wp-content/uploads/2014/11/08ramseyer_f.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Synchronisation nonverbaler Interaktion in der Psychotherapie</a> und <a href="https://boris.unibe.ch/135581/8/Tschacher-Meier-2019-postprint.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Physiological synchrony in psychotherapy sessions</a>.</p>



<p>Es gibt biologische Supersynchronizer –&nbsp;das sind Menschen, in die sich beim Speeddating fast alle verlieben. Ein sehr interessantes Phänomen, das meines Wissens erst kürzlich entdeckt wurde. Wir werden in den kommenden Jahren sicher noch mehr darüber erfahren. Die aktuelle Forschung dazu steht im Paper <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-022-08582-6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bio-behavioral synchrony is a potential mechanism for mate selection in humans</a>.</p>



<p>Wie sich beim gemeinsamen Handeln ein &#8222;fragiles Wir&#8220; bildet, zeigt <a href="https://www.researchgate.net/publication/6156765_Judging_and_Actualizing_Intrapersonal_and_Interpersonal_Affordances" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Judging and Actualizing Intrapersonal and Interpersonal Affordances</a>.</p>



<p>Mein Lieblingspaper über die dunkle Seite der Synchronie ist <a href="https://royalsocietypublishing.org/doi/pdf/10.1098/rstb.2019.0432" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The cultural evolutionary trade-off of ritualistic synchrony</a> von Michele Gelfand und anderen. </p>



<p>Ihr wollt die Psychologie synchroner Bewegung als Führungskraft nutzen? Wir können im Coaching gerne darüber reden. <a href="https://www.jochen-metzger.de/angebot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ruft an oder schreibt mir einfach eine Mail</a>.</p>



<p>Und wenn Euch unser Podcast gefällt: Empfehlt ihn weiter. Am besten mehreren Menschen, das hilft uns sehr. Je mehr Menschen den Podcast hören, desto besser die Chancen auf eine weitere Staffel. Vielen Dank!</p>



<p></p>
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		<title>Quellen und Links zur Podcastfolge „Loslassen“ aus der Reihe „Sag mal, du als Psychologin …“, Folge III/7</title>
		<link>https://www.jochen-metzger.de/quellen-und-links-zur-podcastfolge-loslassen-aus-der-reihe-sag-mal-du-als-psychologin-folge-iii-7/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Metzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2024 15:30:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier kommen die Quellen und Links zur Podcastfolge „Loslassen statt Festklammern“ aus der Reihe „Sag mal, du als Psychologin …“, Folge III/7. Das Thema &#8222;Loslassen&#8220; ist mir während meiner Zeit bei den Frauenzeitschriften immer mächtig auf den Zeiger gegangen. Was ich da zu lesen bekam, erschien mir meist zu oberflächlich und zu unberührt von aller psychologischen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/quellen-und-links-zur-podcastfolge-loslassen-aus-der-reihe-sag-mal-du-als-psychologin-folge-iii-7/">Quellen und Links zur Podcastfolge „Loslassen“ aus der Reihe „Sag mal, du als Psychologin …“, Folge III/7</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="784" height="563" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/Loslassen.jpg" alt="" class="wp-image-3754" srcset="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/Loslassen.jpg 784w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/Loslassen-300x215.jpg 300w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/Loslassen-768x552.jpg 768w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/10/Loslassen-705x506.jpg 705w" sizes="auto, (max-width: 784px) 100vw, 784px" /></figure>



<p>Hier kommen die Quellen und Links zur Podcastfolge „<a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-7-Loslassen-statt-Festklammern/B0DD7LHRXC" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Loslassen statt Festklammern</a>“ aus der Reihe „<a href="https://www.audible.de/podcast/Sag-mal-du-als-Psychologin-Der-Podcast-Staffel-3/B0DD7N7ZZ2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sag mal, du als Psychologin …</a>“, Folge III/7.</p>



<p>Das Thema &#8222;Loslassen&#8220; ist mir während meiner Zeit bei den Frauenzeitschriften immer mächtig auf den Zeiger gegangen. Was ich da zu lesen bekam, erschien mir meist zu oberflächlich und zu unberührt von aller psychologischen Forschung. </p>



<p>Nun hat mir das Leben seither mehrere Gelegenheiten geboten, mich von Zielen, Wünschen und Selbstkonzepten zu verabschiede. Im Privaten war das so, im Beruflichen ebenfalls. Was aber geschieht, wenn ich mich von einem alten Ziel ablöse? Wie finde ich danach ein neues Ziel? Warum fühle ich mich dabei manchmal so rat- und orientierungslos? Warum ist das oft so ein schmerzhafter Prozess? Genau darum geht&#8217;s in unserer neuen Podcast-Folge. Wer ein Audible-Abo hat, hört sie umsonst. </p>



<p>Nun zu den wissenschaftlichen Quellen. Jutta Heckhausens Löwen-Zitat haben wir gefunden in ihrem Paper <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2820305/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">A Motivational Theory of Life-Span Development</a>. </p>



<p>Die Erwartungs-mal-Wert-Formel ist so fundamental, dass ich hier mal locker auf den entsprechenden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erwartung-mal-Wert-Modell" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia-Eintrag</a> verlinke. </p>



<p>Den Fragebogen zum Sunk-Cost-Effect haben wir geklaut aus dem Aufsatz <a href="https://docs.iza.org/dp14257.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Evaluating the Sunk Cost Effect</a>.</p>



<p>Dass Intelligenz und Persönlichkeit nichts mit dem Sunk-Cost-Effect zu tun haben, lernt man aus der Studie <a href="https://surface.syr.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1300&amp;context=honors_capstone" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Investigating How Resource and Situation Type Inflfluence the Sunk-Cost Fallacy</a>. Von den wirksamen Gegenmitteln berichtet zum Beispiel dieser Artikel im <a href="https://hbr.org/2021/07/how-susceptible-are-you-to-the-sunk-cost-fallacy" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Harvard Business Review</a>. Dass Achtsamkeit ebenfalls hilft, verrät der Aufsatz <a href="https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0956797613503853" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Debiasing the Mind Through Meditation: Mindfulness and the Sunk-Cost Bias</a>.</p>



<p>Ich hab auch mal für Psychologie Heute ein paar Absätze über den Sunk-Cost-Effekt geschrieben, zum Beispiel in meinem <a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/38984-wir-irren-uns-haeufig.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Interview mit dem ehrwürdigen Sozialpsychologen Richard Nisbett</a>, den ich bei meinem allerersten Besuch in Ann Arbor getroffen habe. Lang ist&#8217;s her.</p>



<p>Dann kommen wir zum Begriff der &#8222;Handlungskrise&#8220;, den <a href="https://www.psychologie.uzh.ch/de/bereiche/sob/motivation/team/vbm.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Veronika Brandstätter</a> von der Uni Zürich ins Spiel der psychologischen Forschung gebracht hat. Ich mag den Begriff sehr, denn man steckt in solchen Phasen tatsächlich in einer Krise und weiß nicht, was man eigentlich tun oder lassen soll. Die Meisterin hat vor wenigen Jahren einen wirklich tollen Forschungsüberblick dazu geschrieben, aus dem wir für unsere Folge sehr viel gelernt haben. Er heißt <a href="https://www.annualreviews.org/docserver/fulltext/psych/73/1/annurev-psych-020821-110710.pdf?expires=1727961155&amp;id=id&amp;accname=guest&amp;checksum=A301C396FAD68171D1DBED008AB25C3E" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Persistence and Disengagement in Personal Goal Pursuit</a>.</p>



<p>Das Zitat mit der Handlungskrise als &#8222;psychischem Erdbeben&#8220; haben wir aus dem Aufsatz <a href="https://emergingtrends.stanford.edu/files/original/f0587a414d37b907de9910b51c5aab131987cf30.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Holding On or Letting Go? Persistence and Disengagement in Goal Striving</a>.</p>



<p>Die von uns erwähnte Tischtennis-Studie findet Ihr im Paper <a href="https://kops.uni-konstanz.de/server/api/core/bitstreams/11d826cc-43b2-4c2f-8222-e63adacd1eeb/content" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Action crisis and cost–benefit thinking: A cognitive analysis of a goal-disengagement phase</a>. </p>



<p>Am Ende berichten wir von einem überraschenden Fund. Wir denken: Wenn ich ein neues Ziel gefunden habe, dann geht&#8217;s mir auch wieder besser. Tatsächlich läuft es eher umgekehrt. Erst geht&#8217;s uns wieder besser –&nbsp;und plötzlich haben wir auch wieder neue Ziele. So steht es in der Studie <a href="https://bpb-us-e1.wpmucdn.com/sites.northwestern.edu/dist/2/7394/files/2023/05/Haase-et-al.-2021-Mot-Sci.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Well-Being as a Resource for Goal Reengagement: Evidence From Two Longitudinal Studies</a>. Übrigens: Im Kleinen kann man diesen Tanz der Psyche immer wieder erleben. Erst muss man vernünftig essen und sich ausschlafen – dann kommt der Rest oft von selbst. </p>



<p>Was bleibt unterm Strich? Loslassen tut weh. Es folgt einem bestimmten Fahrplan. Irgendwann findet man neue Ziele. So sieht&#8217;s aus.</p>



<p>Wenn Du Dir bei so einem Prozess jemanden wünschst, der Dich dabei begleitet und unterstützt: <a href="https://www.jochen-metzger.de/kontakt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ruf mich gerne an oder schreib mir eine Mail</a> –&nbsp;und wir sehen uns im Coaching. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/quellen-und-links-zur-podcastfolge-loslassen-aus-der-reihe-sag-mal-du-als-psychologin-folge-iii-7/">Quellen und Links zur Podcastfolge „Loslassen“ aus der Reihe „Sag mal, du als Psychologin …“, Folge III/7</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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		<title>Quellen und Links zur Podcastfolge „Voll berührt von Berührung“ aus der Reihe „Sag mal, du als Psychologin …“, Folge III/6</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Metzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 09:32:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Los geht&#8217;s mit den Quellen und Links zur Podcastfolge „Voll berührt von Berührung“ aus der Reihe „Sag mal, du als Psychologin …“, Folge III/6&#8243;. Machen wir uns nix vor: Umarmungen sind toll. Für die meisten, nicht für alle. Wie das alles mit Oxytocin zusammenhängt, das war mir lange Zeit entweder nicht klar oder ich hab&#8217;s nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/quellen-und-links-zur-podcastfolge-voll-beruehrt-von-beruehrung-aus-der-reihe-sag-mal-du-als-psychologin-folge-iii-6/">Quellen und Links zur Podcastfolge „Voll berührt von Berührung“ aus der Reihe „Sag mal, du als Psychologin …“, Folge III/6</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="854" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/CDF-1030x854.jpg" alt="" class="wp-image-3746" srcset="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/CDF-1030x854.jpg 1030w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/CDF-300x249.jpg 300w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/CDF-768x636.jpg 768w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/CDF-1536x1273.jpg 1536w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/CDF-2048x1697.jpg 2048w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/CDF-1500x1243.jpg 1500w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/CDF-705x584.jpg 705w" sizes="auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></figure>



<p>Los geht&#8217;s mit den Quellen und Links zur Podcastfolge „<a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-6-Voll-beruehrt-von-Beruehrung/B0DD7NW3GK" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Voll berührt von Berührung</a>“ aus der Reihe „<a href="https://www.audible.de/podcast/Sag-mal-du-als-Psychologin-Der-Podcast-Staffel-3/B0DD7N7ZZ2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sag mal, du als Psychologin …</a>“, Folge III/6&#8243;.</p>



<p>Machen wir uns nix vor: Umarmungen sind toll. Für die meisten, nicht für alle. Wie das alles mit Oxytocin zusammenhängt, das war mir lange Zeit entweder nicht klar oder ich hab&#8217;s nicht geglaubt. Naja. Die Zeit war gekommen, daran was zu ändern. Wissenschaftsjournalismus ist ja immer auch Luxus: Man folgt dabei der eigenen Neugier und beschäftigt sich mit Sachen, die man schon immer genauer verstehen wollte. Jetzt wissen Barbara, Muriel und ich ein bisschen mehr darüber – und das Beste an diesem neuen Wissens teilen wir in dieser Folge mit Euch :-).</p>



<p>Am Anfang reden wir eine ganze Weile über eine Studie, die eine Art &#8222;Weltatlas der Berührung&#8220; erstellt hat. Dass wir in Deutschland den Weltpokal im &#8222;Einander-den-Arm-um-die-Schultern-legen&#8220; errungen haben, ahnt man nicht erst seit den romantischen Gemälden von Caspar David Friedrich (siehe oben), man findet es auch empirisch belegt im Paper <a href="https://gala.gre.ac.uk/id/eprint/35890/3/35890_JIANG_Affective_interpersonal_touch.pdf">Affective Interpersonal Touch in Close Relationships: A Cross-Cultural Perspective</a>. In &#8222;Figure 2&#8220; seht Ihr dort auch die Piktogramme, mit denen man den Menschen erklärt hat, worum&#8217;s dabei eigentlich geht.</p>



<p>Paare, die einander viel berühren, sind glücklicher, umgekehrt leidet unsere Gesundheit, wenn Berührung fehlt. Beispielhaft zitiere ich hier mal dazu den Forschungsüberblick im Paper “<a href="https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/14747049211056159" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Touch Me If You Can!”: Individual Differences in Disease Avoidance and Social Touch</a>&#8220; in &#8222;Evolutionary Psychology“.</p>



<p>Sehr viele Details unserer Folge – auch über verschiedene Interventionen – könnt Ihr in der ziemlich neuen Meta-Analyse &#8222;<a href="https://www.nature.com/articles/s41562-024-01841-8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">A systematic review and multivariate meta-analysis of the physical and mental health benefits of touch interventions</a>&#8220; nachlesen. </p>



<p>Wie oft muss man jemanden umarmen, um weniger gestresst zu sein? Eine Antwort liefert die Studie &#8222;<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10094596/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hugs and Cortisol Awakening Response the Next Day: An Ecological Momentary Assessment Study</a>“.</p>



<p>Unseren Berührungs-Fragebogen haben wir geborgt aus der Dissertation &#8222;<a href="https://asset.library.wisc.edu/1711.dl/7AAQ2JDNNBKIR9B/R/file-f9b53.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Individual Differences in Comfort with Interpersonal Touch and the Effects of Nonverbal Social Influence in Consumer Contexts</a>&#8220; von Andrea Webb Luangrath von der University of Wisconsin-Madison.</p>



<p>Berührungen sorgen für höhere Trinkgelder im Restaurant. So steht&#8217;s in der klassischen Studie &#8222;<a href="https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0146167284104003" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Midas Touch: The Effects of Interpersonal Touch on Restaurant Tipping</a>“. </p>



<p>Danach reden wir über diverse Studien von <a href="https://artsandsciences.syracuse.edu/people/faculty/jakubiak-brett-k/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bret Jakubiak</a> von der Syracuse University. Ihr Vortrag auf der SPSP-Konferenz 2022 hat das ganze Thema für mich erst so richtig auf den Plan gebracht. Danach wusste ich: Darüber werd ich irgendwann ne größere Geschichte schreiben. Oder ne längere Podcastfolge machen. Und so ist es jetzt auch wirklich gekommen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Wie schnell oder langsam muss uns jemand streicheln, damit wir das als angenehm empfinden? Die Antwort findet Ihr zum Beispiel in dem tüchtigen Forschungsüberblick <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10919-024-00464-x">The Functions of Human Touch: An Integrative Review</a>.</p>



<p>So. Jetzt Oxytocin. Die Karriere dieses Stoffes im Verlauf der Evolution und überhaupt die ganze Debatte um Oxytocin vs. Endorphine kann man nachlesen im großartigen Buch Robin Dunbar: &#8222;Friends: Understanding the Power of our Most Important Relationships&#8220;. Ich hab&#8217;s nicht verlinkt, Ihr findet das Buch auch so. </p>



<p>Viele der <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1365-2826.1994.tb00579.x" target="_blank" rel="noreferrer noopener">frühen Wühlmaus-Studien zu Oxytocin und Partnerbindung</a> stammen aus dem Labor von <a href="https://news.iu.edu/live/profiles/223-c-sue-carter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sue Carter</a>.</p>



<p>Wir sprechen danach über drei vielzitierte Oxytocin-Studien von der Uni Zürich. Die eine fand eine Verbindung von <a href="https://www.nature.com/articles/nature03701" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Oxytocin und Vertrauen</a>. Die zweite zeigte, dass <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0006322303004657" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Oxytocin unseren Stress senkt</a>, die dritte, dass Paare durch Gaben von Oxytocin <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0006322308012407" target="_blank" rel="noreferrer noopener">positiver miteinander kommunizieren</a>. Wie schon gesagt: Diese Studien haben ne Menge Widerhall gefunden. Heute sieht man das alles weniger enthusiastisch. Die Sache ist viel komplizierter und unklarer, als meine Medien-Kolleginnen und -Kollegen das noch vor einigen Jahren geglaubt und verkündet haben.</p>



<p>Ich hatte noch einen längeren Exkurs geplant zu Oxytocin-Ausschüttungen unter dem Einfluss von MDMA. Long story short: MDMA sorgt dafür, dass unser Körper große Mengen von Oxytocin freisetzt. Subjektiv empfinden wir sehr viel Liebe zu unseren Mitmenschen, solange die Substanz wirkt. Die Effekt sind stärker als bei Menschen, denen man Oxytocin direkt verabreicht. Zumindest in der Studie &#8222;<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0306453014001255">Plasma oxytocin concentrations following MDMA or intranasal oxytocin in humans</a>“.</p>



<p>Was es auch nicht in unsere Podcastfolge geschafft hat (&#8222;too nerdy!&#8220;), war die Frage, ob Oxytocin die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Oxytocin wirkt ja an vielen, vielen Stellen im Körper – aber eben auch im Gehirn. Es ist Hormon und Neurotransmitter zugleich. Tja. Wenn jemand sein Verhalten verändert, weil er oder sie sich Oxytocin per Nasenspray verabreicht hat, dann scheint da ja irgendwas im Gehirn zu passiert. Aber geht das wirklich? Gelangt der Stoff überhaupt dorthin? Die meisten Fachleute sagen: Nö, Oxytocin kann die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden. Es gibt allerdings einige neuere Paper, die behaupten: <a href="https://www.nature.com/articles/s42003-020-0799-2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vielleicht geht es doch</a>, wir haben nur die Mechanismen dahinter nicht richtig verstanden. Tja. Wer braucht diese Info? Keine Ahnung. Ich hau&#8217;s trotzdem mal raus, weil ich&#8217;s interessant fand. Die Dinge sind –&nbsp;wie so oft –&nbsp;komplizierter, als man sich das gedacht hat und sie sind sicher VIEL komplizierter, als sie uns gerne verkauft werden. </p>



<p>Trotzdem: Verschenkt Umarmungen, sie tun gut und stiften Freundschaft, egal, ob das jetzt am Oxytocin liegt oder am β-Endorphin, wie Robin Dunbar glaubt. β-Endorphin ist eh ein krasser Stoff, eine harte Droge. Man würde für den Verkauf auf dem Wochenmarkt im Knast landen –&nbsp;unser Körper produziert das Zeug selbst und zwar ganz umsonst. Seltsame Welt.</p>



<p>Macht&#8217;s gut!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/quellen-und-links-zur-podcastfolge-voll-beruehrt-von-beruehrung-aus-der-reihe-sag-mal-du-als-psychologin-folge-iii-6/">Quellen und Links zur Podcastfolge „Voll berührt von Berührung“ aus der Reihe „Sag mal, du als Psychologin …“, Folge III/6</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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		<title>Quellen und Links zur Podcastfolge „Selbsthilfe aus der Umzugskiste“ aus der Reihe „Sag mal, du als Psychologin …“, Folge III/5</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Metzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 08:54:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier kommen die Quellen und Links zur Podcastfolge „Selbsthilfe aus der Umzugskiste“ von „Sag mal, du als Psychologin …“. Tja. diesmal besteht meine Literaturliste lediglich aus zwei Buchtipps. Wir haben für diese Folge sehr viel gelernt aus &#8222;Biografisches Arbeiten und Lebensrückblick in der Psychotherapie. Ein Praxishandbuch&#8220; von Barbara Rabaioli-Fischer. Das Buch ist keine lockere Bettlektüre, aber [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="773" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/D-J-D-1030x773.jpg" alt="" class="wp-image-3737" srcset="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/D-J-D-1030x773.jpg 1030w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/D-J-D-300x225.jpg 300w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/D-J-D-768x576.jpg 768w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/D-J-D-1536x1152.jpg 1536w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/D-J-D-2048x1536.jpg 2048w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/D-J-D-1500x1125.jpg 1500w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/D-J-D-705x529.jpg 705w" sizes="auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></figure>



<p>Hier kommen die Quellen und Links zur Podcastfolge „<a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-5-Biografiearbeit-Selbsthilfe-aus-der-Umzugskiste/B0DD7M5XJR" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Selbsthilfe aus der Umzugskiste</a>“ von „Sag mal, du als Psychologin …“. Tja. diesmal besteht meine Literaturliste lediglich aus zwei Buchtipps.</p>



<p>Wir haben für diese Folge sehr viel gelernt aus &#8222;<a href="https://www.hogrefe.com/de/shop/biografisches-arbeiten-und-lebensrueckblick-in-der-psychotherapie-66634.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Biografisches Arbeiten und Lebensrückblick in der Psychotherapie. Ein Praxishandbuch</a>&#8220; von Barbara Rabaioli-Fischer. Das Buch ist keine lockere Bettlektüre, aber wer anderen und sich selbst mit biografischen Methoden helfen möchte, findet darin sehr viele Anregungen. </p>



<p>Im zweiten Teil unserer Folge reden wir dann über die Narrative Expositionstherapie (NET). Das für uns wichtige Buch dazu trägt den Namen &#8222;<a href="https://www.hogrefe.com/de/shop/narrative-expositionstherapie-net-93790.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Narrative Expositionstherapie (NET)</a>“. Geschrieben haben das Werk Frank Neuner, Claudia Catani und Maggie Schauer.</p>



<p>Ich habe mich zur Vorbereitung länger mit <a href="http://psychotherapie-rabaioli.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Barbara Rabaioli-Fischer</a> und <a href="https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/psychologie/abteilung/arbeitseinheiten/11/team/leitung/neuner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Prof. Frank Neuner</a> unterhalten und möchte mich bei beiden herzlich bedanken. </p>



<p>Und liebe Grüße an meine Lehrerin Irmi, meine Klassenkameraden Derek und Dragan und den Rest meiner alten Grundschulklasse. Oben im Bildausschnitt seht Ihr Dragan, mich und Derek, wie wir eine dreiköpfige Fußball-Mannschaft nachstellen. Was für nette Kinder wir waren!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/quellen-und-links-zur-podcastfolge-selbsthilfe-aus-der-umzugskiste-aus-der-reihe-sag-mal-du-als-psychologin-folge-iii-5/">Quellen und Links zur Podcastfolge „Selbsthilfe aus der Umzugskiste“ aus der Reihe „Sag mal, du als Psychologin …“, Folge III/5</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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		<title>Quellen und Links zur Podcastfolge „Clash der Generationen“ aus der Reihe „Sag mal, du als Psychologin …“, Folge III/4</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Metzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 09:57:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leute, die Zeit fliegt, Folge 4 ist seit heute draußen und heißt &#8222;Clash der Generationen“. Barbara, Muriel und ich reden dabei über die Unterschiede und angeblichen Konflikte zwischen Boomern und Gen-Z und ähnliche Dinge. Naja. Hier kommen unsere wichtigsten Quellen, falls Ihr Euch die Sache in größerer Tiefe angucken wollt. Am Anfang vergleichen wir die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/quellen-und-links-zur-podcastfolge-clash-der-generationen-aus-der-reihe-sag-mal-du-als-psychologin-folge-iii-4/">Quellen und Links zur Podcastfolge „Clash der Generationen“ aus der Reihe „Sag mal, du als Psychologin …“, Folge III/4</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="804" height="574" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Altvsjung.jpg" alt="" class="wp-image-3726" srcset="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Altvsjung.jpg 804w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Altvsjung-300x214.jpg 300w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Altvsjung-768x548.jpg 768w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Altvsjung-260x185.jpg 260w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Altvsjung-705x503.jpg 705w" sizes="auto, (max-width: 804px) 100vw, 804px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Jungen gegen die Alten? Dürer hat jedenfalls beide gemalt.&nbsp;</figcaption></figure>



<p>Leute, die Zeit fliegt, Folge 4 ist seit heute draußen und heißt &#8222;<a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-4-Clash-der-Generationen/B0DD7KPZBJ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Clash der Generationen</a>“. Barbara, Muriel und ich reden dabei über die Unterschiede und angeblichen Konflikte zwischen Boomern und Gen-Z und ähnliche Dinge. Naja. Hier kommen unsere wichtigsten Quellen, falls Ihr Euch die Sache in größerer Tiefe angucken wollt.</p>



<p>Am Anfang vergleichen wir die <a href="https://www.stiftung-spi.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/veroeffentlichungen/E_und_C/Hurrelmann_Albert_2002_Shell_Jugendstudie.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shell-Jugendstudie aus den frühen Nullerjahren</a> mit der <a href="https://www.shell.de/about-us/initiatives/shell-youth-study/_jcr_content/root/main/containersection-0/simple/simple/call_to_action/links/item2.stream/1642665734978/9ff5b72cc4a915b9a6e7a7a7b6fdc653cebd4576/shell-youth-study-2019-flyer-de.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shell-Jugendstudie aus dem Jahr 2019</a>. </p>



<p>Einige Forschende – vor allem aus der Soziologie – haben die Unterteilung in verschiedene Generationen (Boomer, X, Y, Z usw.) letzthin kritisiert. Zum Beispiel <a href="https://www.researchgate.net/profile/Martin-Schroeder-2/publication/328030090_Der_Generationenmythos/links/5bf672bea6fdcc3a8de8d6da/Der-Generationenmythos.pdf?_tp=eyJjb250ZXh0Ijp7ImZpcnN0UGFnZSI6InB1YmxpY2F0aW9uIiwicGFnZSI6InB1YmxpY2F0aW9uRG93bmxvYWQifX0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Martin Schröder von der Universität des Saarlandes</a> in Saarbrücken.</p>



<p>Stimmt es, dass &#8222;die jungen Leute&#8220; immer narzisstischer werden? Vermutlich stimmt es nicht. Zumindest, wenn man <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3020091/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Persönlichkeitsforschern wie Brent Roberts von der University of Illinois</a> glaubt, was ich tue. Brent Roberts hatte einen starken Einfluss auf die Persönlichkeitsforschung der vergangenen Jahre. Hier könnt Ihr mein <a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/42731-der-wandelbare.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Porträt über ihn in Psychologie Heute </a>lesen (umsonst, wenn Ihr dort ein Abo habt). </p>



<p>Einstellungen verschiedener Altersgruppen zum Klimawandel –&nbsp;da haben wir unsere Aussagen aus dem sehr klugen Buch &#8222;<a href="https://www.suhrkamp.de/buch/triggerpunkte-t-9783518029848" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Triggerpunkte</a>&#8220; von Steffen Mau, Thomas Lux und Linus Westheuser, die alle an der Humboldt-Universität in Berlin arbeiten.</p>



<p>Was mich aus psychologischer Sicht schon lange interessiert: Warum packen wir andere Menschen eigentlich in Kategorien? Klar: Weil es uns das Denken einfacher macht. Denken ist kompliziert und kostet viel Energie. Wir nutzen da jede Abkürzung, die sich uns anbietet (ich meine das ohne Ironie). Hier jedenfalls verlinke ich eine <a href="https://www.bbva.com/en/susan-fiske-and-shelley-taylor-recognized-with-a-frontiers-of-knowledge-award-for-revealing-the-role-of-cognitive-bias-in-social-relations/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sehr schöne Zusammenfassung einiger Arbeiten von Susan Fiske</a>, die wir in unserer Folge ja mehrfach zitieren.</p>



<p>Wann verlassen wir uns besonders stark auf Stereotype und Vorurteile? Zum Beispiel in Momenten, in denen wir <a href="https://guilfordjournals.com/doi/abs/10.1521/soco.22.3.292.35967" target="_blank" rel="noreferrer noopener">müde und/oder abgelenkt</a> sind. Hier eine weitere <a href="https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/14792772043000022" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studie dazu</a>.</p>



<p>Was denkt man in den Niederlanden über die Deutschen? Was denkt man in Flandern über die Niederländer? <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/ejsp.89" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier findet Ihr die Studie dazu</a>.</p>



<p>Mehr über die Kölsch vs. Altbier-Forschung <a href="http://kups.ub.uni-koeln.de/1954/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">findet Ihr hier</a>.</p>



<p>Wenn Ihr mehr über die Terror-Management-Theorie lesen wollt: Die drei Erfinder haben dazu vor einigen Jahren <a href="https://www.buchhandel.de/buch/Der-Wurm-in-unserem-Herzen-9783641182724" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ein Buch geschrieben</a>, das einen okayen Überblick gibt. Die Grundidee dazu kommt allerdings von einem deutlich älteren Buch, das ich über die Jahre immer wieder mit viel Freude gelesen habe. Es heißt &#8222;Die Überwindung der Todesfurcht&#8220; von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ernest_Becker" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ernest Becker</a>. Ein mutiges Buch, ein großes Buch. Man kriegt es, wenn ich das richtig sehe, nur noch gebraucht. Es ist ein Jammer. Das menschliche Wissen wächst – und zugleich schrumpft es. Wir verlieren Haufenweise Gepäck auf dem großen Treck unserer Spezies Richtung Westen.</p>



<p>So. Dann sprechen wir in der Folge – natürlich – auch wieder über das legendäre <a href="https://files.eric.ed.gov/fulltext/ED079209.pdf#page=63" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Räuberhöhlen-Experiment</a>, bei dem &#8222;Adler&#8220; und &#8222;Klapperschlangen&#8220; sich erst gegenseitig vermöbeln wollten, um am Ende doch friedlich zusammenzuarbeiten. </p>



<p>Und wo wir schonmal bei den Klassikern der psychologischen Forschung waren, haben wir gleich noch die <a href="https://faculty.washington.edu/caporaso/courses/203/readings/allport_Nature_of_prejudice.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kontakt-Hypothese von Gordon Allport</a> aus dem Hut gezaubert. Ich liebe es, diese Dinge im Original zu lesen. Kann sein, dass die statistischen Methoden damals schlechter waren als heute, aber ich finde in den alten Sachen oft eine erfrischende Klarheit und einen inspirierenden Mut im Denken. </p>



<p>Natürlich hat man sich seither gefragt: Stimmt die Kontakt-Hypothese oder nicht? <a href="https://psycnet.apa.org/record/2006-07099-004" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier kann man&#8217;s nachlesen</a>. Und <a href="https://www.cambridge.org/core/journals/behavioural-public-policy/article/contact-hypothesis-reevaluated/142C913E7FA9E121277B29E994124EC5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier auch</a>.</p>



<p>Ich fand die Studie toll, <a href="https://www.frontiersin.org/journals/psychology/articles/10.3389/fpsyg.2021.658797/full" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wo junge und ältere Menschen miteinander geredet</a> und dabei viele Vorurteile abgebaut haben. (Liebe Grüße an dieser Stelle an <a href="https://speakerinnen.org/de/profiles/ria-hinken" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ria Hinken</a>, die sich sehr um dieses Thema kümmert und <a href="https://www.hans-hinken.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hans Hinken</a>, der mit grauem Haar und verbundenen Augen einen japanischen Schwertern überstehen kann). </p>



<p>Wenn Ihr Euch generell schlau machen wollt über die Forschung zum Thema Stereotype, kann ich Euch sehr das <a href="https://www.vahlen.de/fetchenhauer-psychologie/product/36545386">Psychologie-Lehrbuch von Prof. Detlef Fetchenhauer</a> von der Uni Köln empfehlen. Es ist verständlich geschrieben, trotzdem einigermaßen nerdy UND: Es ist eine Art Psychologie-Vorlesung für Menschen, die nicht Psychologie studieren. Ich schau da immer mal wieder rein, wenn ich mir einen schnellen Überblick über ein Thema verschaffen will. </p>



<p>So. Wenn Ihr&#8217;s bis hierher geschafft habt: Was treibt Euch um? Wo kommt Ihr gerade nicht weiter im Leben? Wo braucht Ihr Hilfe bei einer wichtigen Entscheidung? Ich leihe Euch im Coaching gerne mein Ohr, gebe Euch mein Wissen und begleite Euch. <a href="https://www.jochen-metzger.de/kontakt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meldet Euch gerne</a>. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/quellen-und-links-zur-podcastfolge-clash-der-generationen-aus-der-reihe-sag-mal-du-als-psychologin-folge-iii-4/">Quellen und Links zur Podcastfolge „Clash der Generationen“ aus der Reihe „Sag mal, du als Psychologin …“, Folge III/4</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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		<title>Quellen und Links zur Podcastfolge &#8222;Heul doch!&#8220; aus der Reihe &#8222;Sag mal, du als Psychologin …&#8220;, Folge III/3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Metzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2024 08:05:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ich habe mir ein Weinglas bestellt. Für die Tage, an denen ich traurig bin. Dann trinke ich und lass&#8216; mich geh&#8217;n. Bis das Glas ganz voll ist.&#8220;&#160; So, heute geht es um unsere Podcast-Folge &#8222;Heul doch!“, wir sprechen dabei über das Rätsel des Weinens und die emotionalen Tränen des Menschen. Bevor ich die fälligen Quellen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/quellen-und-links-zur-podcastfolge-heul-doch-aus-der-reihe-sag-mal-du-als-psychologin-folge-iii-3/">Quellen und Links zur Podcastfolge &#8222;Heul doch!&#8220; aus der Reihe &#8222;Sag mal, du als Psychologin …&#8220;, Folge III/3</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="1028" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Weinglas-1030x1028.jpg" alt="" class="wp-image-3711" srcset="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Weinglas-1030x1028.jpg 1030w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Weinglas-300x300.jpg 300w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Weinglas-80x80.jpg 80w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Weinglas-768x767.jpg 768w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Weinglas-1536x1534.jpg 1536w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Weinglas-2048x2045.jpg 2048w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Weinglas-36x36.jpg 36w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Weinglas-180x180.jpg 180w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Weinglas-1500x1498.jpg 1500w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Weinglas-705x705.jpg 705w" sizes="auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ich habe mir ein Weinglas bestellt. Für die Tage, an denen ich traurig bin. Dann trinke ich und lass&#8216; mich geh&#8217;n. Bis das Glas ganz voll ist.&#8220;&nbsp;</p>
</blockquote>



<p>So, heute geht es um unsere Podcast-Folge &#8222;<a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-3-Heul-doch/B0DD7KJC17?" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heul doch!</a>“, wir sprechen dabei über das Rätsel des Weinens und die emotionalen Tränen des Menschen. Bevor ich die fälligen Quellen und Links raushaue, will ich noch was darüber erzählen, warum wir bei „Sag mal, du als Psychologin …“ eigentlich dauernd über irgendwelche Studien reden. Oder besser, was mit solchen &#8222;Studien&#8220; eigentlich gemeint ist.</p>



<p>Also. Wenn forschende Psychologinnen und Psychologen einen Aufsatz in einem Fachjournal veröffentlichen wollen, dann stehen sie gleichsam vor einigen Hürden. Man muss die Artikel zunächst einreichen. Eingereichte Texte werden dann von sehr erfahrenen und in der Regel hochrespektierten Fachleuten gelesen (meist: Profs mit ner Stelle auf Lebenszeit). Diese „Editoren“ schicken viele Texte sofort zurück mit dem Vermerk: &#8222;Nö, lass mal, der Text ist nix für uns.&#8220; Ich hab das mal ganz aus der Nähe mitbekommen. Da stellte die Chefeditorin irgendwann mit einigem Schrecken fest, dass sie von 100 eingereichten Artikeln nur einen einzigen akzeptiert hatte. Wissenschaftliches Publizieren in einem renommierten Journal ist ein hartes und frustrierendes Geschäft.</p>



<p>Was passiert, wenn das Manuskript vor den strengen Augen dieser Vorab-Jury Gnade findet? Dann wandert es weiter an so genannte „Reviewer“ (das sind auch wieder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, idealerweise mit langjähriger Expertise in jenem Fachbereich, zu dem der Artikel gehört). Zwei oder drei Reviewer lesen dann sehr detailliert den vorliegenden Text und entscheiden ihrerseits darüber, das Stück a) abzulehnen, b) mit größeren oder kleineren Änderungswünschen zurückzugeben oder c) direkt so zu drucken, wie es geschickt wurde (was praktisch nie geschieht). Danach folgen oft mehrere Änderungsschleifen – manchmal muss auch wieder zurück ins Labor, um neue Daten zu sammeln –, bis der Artikel schließlich fertig ist und veröffentlicht werden kann. Das ganze Verfahren wird als „Peer-Review“ bezeichnet, es ist eines der wichtigsten Instrumente der Qualitätskontrolle in der Wissenschaft. Anders gesagt: „Wissenschaftliche Studien“ sind kein Kinderspielplatz, auf dem die Forschenden machen können, was sie wollen. Da reden sehr viele Leute mit, die in der Regel nicht ganz doof sind und sich mit dem Fach oft auch sehr gut auskennen. Klar: Selbst in solchen Texten kommt es zu Fehlern, zu Schlamperei, manchmal gar zu Betrug. Trotzdem kann man sagen: Viel besser und glaubwürdiger als hier werden Texte selten. Das sind gute Quellen, aus denen meist trinkbares Wasser sprudelt. Und genau daraus mixen wir unseren Podcast. Unterhaltsame Lektüre sind solche Studien übrigens nur selten. Wir lesen sie, damit Ihr das nicht machen müsst. Gern geschehen!</p>



<p>So. Jetzt zu den emotionalen Tränen und den Quellen für Folge 3 aus der III. Staffel.</p>



<p>Aus welchen Anlässen weinen Kinder, Jugendliche und Erwachsene? Das findet man im Buch des legendären Tränenforschers Ad Vingerhoets. Es heißt &#8222;<a href="https://academic.oup.com/book/6505?" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Why Only Humans Weep: Unravelling the Mysteries of Tears</a>“. <br><br>Einen tollen Forschungsüberblick zu emotionalen Tränen bei Erwachsenen findet Ihr im Paper von Ad Vingerhoets &amp; Lauren Bylsma &#8222;<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6402489/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Riddle of Human Emotional Crying: A Challenge for Emotion Researchers</a>“. </p>



<p>Wir erwähnen irgendwann unsere Podcast-Folge „<a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-23-Abschied-nehmen-und-Trauer-tragen/B0BSG18M18?" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Abschied nehmen und Trauer tragen</a>“ in Staffel 2. Ich glaube, das war eine Folge, die ich mochte. </p>



<p>Wie häufig weinen Männer? Wie häufig weinen Frauen? Die Antwort findet man im Paper &#8222;<a href="https://pure.uvt.nl/ws/portalfiles/portal/1374358/CrossCult_Vijver_Country_CCR_2011.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Culture and Crying: Prevalences and Gender Differences</a>“.</p>



<p>Unsere Infos über die Unfähigkeit zu Weinen haben wir aus der Studie &#8222;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28831948/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Social and psychological consequences of not crying: possible associations with psychopathology and therapeutic relevance</a>“. </p>



<p>In einer italienischen Altenheimstudie gaben 16 Prozent der Befragte an, jeden Tag zu weinen: &#8222;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28429376/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Daily crying prevalence and associated factors in older adult persons living in nursing homes: findings from a regional study</a>“. </p>



<p>Mehr über Ignatius von Loyola und sein Tränentagebuch bekommt Ihr zum Beispiel <a href="http://www.austriaca.at/0xc1aa5576%200x000587e2.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>70 Prozent der Menschen kriegen Hilfe, wenn sie weinen. Das wissen wir aus der Schrift &#8222;<a href="https://digitalcommons.usf.edu/psy_facpub/1814/">When is crying cathartic? An international study</a>“. Deshalb bezeichnen wir unsere Tränen im Podcast als &#8222;Notruf aus der Steinzeit“, Tränen sind die 112 der Seele.</p>



<p>Vermeintliche Krokodilstränen haben für Frauen schlimmere soziale Konsequenzen als für Männer. Ist ungerecht, aber so steht es im Paper &#8222;<a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/bdm.2374" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Women who cry to manipulate others face more backlash than men</a>“.</p>



<p>Wie reagieren wir, wenn man auf Porträtbilder digitale Tränen montiert? Die Antwort liefert die Studie &#8222;<a href="https://research.tilburguniversity.edu/en/publications/tears-evoke-the-intention-to-offer-social-support-a-systematic-in-2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tears evoke the intention to offer social support: A systematic investigation of the interpersonal effects of emotional crying across 41 countries</a>“.</p>



<p>Das Weinen hat eine selbsttröstende Funktion, lernen wir in &#8222;<a href="https://www.frontiersin.org/journals/psychology/articles/10.3389/fpsyg.2014.00502/full" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Is crying a self-soothing behavior?</a>“ Tränen trösten, auch wenn keiner kommt, um uns zu retten. Das halte ich für eine tröstlichen Information.</p>



<p>In unserer Folge „<a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-2-Motivierter-werden-ohne-Drogen/B09XHJJRHL?" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Motivierter werden ohne Drogen</a>“ in Staffel 1 sprechen wir etwas ausführlicher über die legendären Verhaltens-Experimente von Ivan Pawlow<br><br>Dass ich in meinen tränenreichen Monaten so oft bei Musik weinen muss, ist kein Zufall. Das lernt man unter anderem im Aufsatz &#8222;<a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11031-022-09938-1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Five reasons to cry – FRC: A taxonomy for common antecedents of emotional crying</a>“.</p>



<p>In den USA sagen mehr als 70 Prozent aller Therapeutinnen und Therapeuten: „Ja, ich habe in meinen Therapiestunden schon geweint.“ Wir erfahren das in der Schrift &#8222;<a href="https://societyforpsychotherapy.org/wp-content/uploads/2014/06/Blume-Marcovici-et-al-20131.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Do Therapists Cry in Therapy? The Role of Experience and Other Factors in Therapists’ Tears</a>“. </p>



<p>Zum Schluss noch eine Leseempfehlung. Es gibt einen sehr schönen Aufsatz in deutscher Sprache über die psychologische Erforschung der Tränen. Er stammt Prof. Cord Benecke, der das Weinen als eine Art <a href="https://www.lptw.de/archiv/vortrag/2008/benecke-cord-lachen-ist-nicht-immer-lachen-lindauer-psychotherapiewochen2008.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lötarbeit unserer Seele</a> interpretiert. Das hat mir sehr gefallen.</p>



<p>Wir bedanken uns im Übrigen bei Prof. <a href="http://www.advingerhoets.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ad Vingerhoets</a> von der Uni Tilburg, der die gesamte moderne psychologische Forschung zu diesem Thema losgetreten hat. Und wir bedanken uns bei Prof. <a href="https://pure.au.dk/portal/en/persons/jz%40mgmt.au.dk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Janis Zickfeld</a> von der Uni Aarhus, der auch einige spannende Studien zum Thema beigetragen hat. Beide haben vor dem Podcast mit mir gesprochen, was uns hoffentlich dabei geholfen hat, möglichst wenig Unsinn zu erzählen.</p>



<p>Hab ich was vergessen? Keine Ahnung. Wenn Du Lust auf ein <a href="https://www.jochen-metzger.de/kontakt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Coaching</a> bei mir hast: Melde Dich einfach. Kann sein, dass ich kurzfristig keine Zeit habe, aber manchmal wird auch kurzfristig was frei und dann unterstütze ich Dich gerne. Probier&#8217;s einfach. Wirklich!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/quellen-und-links-zur-podcastfolge-heul-doch-aus-der-reihe-sag-mal-du-als-psychologin-folge-iii-3/">Quellen und Links zur Podcastfolge &#8222;Heul doch!&#8220; aus der Reihe &#8222;Sag mal, du als Psychologin …&#8220;, Folge III/3</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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		<title>Quellen und Links zum Podcast &#8222;Mehr gebacken kriegen in weniger Zeit&#8220; von &#8222;Sag mal, du als Psychologin …&#8220;, Folge III/2</title>
		<link>https://www.jochen-metzger.de/quellen-und-links-zum-podcast-mehr-gebacken-kriegen-in-weniger-zeit-von-sag-mal-du-als-psychologin-folge-iii-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Metzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 08:25:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und weiter geht&#8217;s mit unserem Audible-Podcast &#8222;Sag mal, du als Psychologin …&#8222;. Die zweite Folge von Staffel drei ist am Start: &#8222;Mehr gebacken kriegen (in weniger Zeit)&#8220; und ich schulde Euch noch ein paar Quellen und Literaturhinweise. Ein paar warme Worte vorab: Wenn die Recherche für eines unserer Themen losgeht, will ich immer zuerst wissen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/quellen-und-links-zum-podcast-mehr-gebacken-kriegen-in-weniger-zeit-von-sag-mal-du-als-psychologin-folge-iii-2/">Quellen und Links zum Podcast &#8222;Mehr gebacken kriegen in weniger Zeit&#8220; von &#8222;Sag mal, du als Psychologin …&#8220;, Folge III/2</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="867" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Zeitmanagement-1-1030x867.jpg" alt="" class="wp-image-3699" srcset="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Zeitmanagement-1-1030x867.jpg 1030w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Zeitmanagement-1-300x253.jpg 300w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Zeitmanagement-1-768x647.jpg 768w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Zeitmanagement-1-705x594.jpg 705w, https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2024/09/Zeitmanagement-1.jpg 1362w" sizes="auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></figure>



<p>Und weiter geht&#8217;s mit unserem Audible-Podcast &#8222;<a href="https://www.audible.de/podcast/Sag-mal-du-als-Psychologin-Der-Podcast-Staffel-3/B0DD7N7ZZ2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sag mal, du als Psychologin …</a>&#8222;. Die zweite Folge von Staffel drei ist am Start: &#8222;<a href="https://www.audible.de/podcast/Flg-2-Mehr-gebacken-kriegen/B0DD7J3N5S?" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mehr gebacken kriegen (in weniger Zeit)</a>&#8220; und ich schulde Euch noch ein paar Quellen und Literaturhinweise.</p>



<p>Ein paar warme Worte vorab: Wenn die Recherche für eines unserer Themen losgeht, will ich immer zuerst wissen, wie die Leute so ticken, die darüber forschen. Welche Fragen werden da überhaupt verhandelt? In welchen Punkten sind sich alle einig? Wo wird gestritten? In all diesen Dingen habe ich für die heutige Folge sehr viel gelernt aus einem sehr umfassenden Forschungsüberblick namens &#8222;<a href="https://dosen.perbanas.id/wp-content/uploads/2018/04/Claessens-2007.-A-Review-of-Time-Management-Literature.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">A review of the time management literature</a>&#8222;. Er malt gleichsam die große Landkarte der modernen psychologischen Zeitmanagementforschung. In meinen Vorbereitungs-Notizen finde ich den ausschließlich respektvoll gemeinten Vermerk &#8222;Dieses Paper ist ein Monster!&#8220;</p>



<p>Viele Infos, die wir im ersten Teil unseres Podcasts raushauen, verdanken wir diesem Aufsatz.</p>



<p>Der wichtigste Satz dieser Folge lautet ja: &#8222;Zeitmanagement ist Stressmanagement.&#8220; Heißt: Wir machen den ganzen Quatsch für uns selbst, nicht für unseren Boss. Einen von vielen Belegen für diese These findet Ihr in einer Meta-Studie aus dem Jahr 2021. Sie trägt den originellen Namen &#8222;<a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0245066" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Does time management work? A meta-analysis</a>“. Eine Meta-Studie macht in der Regel keine eigenen Experimente, sondern sammelt die Daten vieler vorliegender Studien und versucht zu berechnen, was in all den Jahren oder gar Jahrzehnten an kollektiver Arbeit eigentlich herausgekommen ist. Eines der wichtigsten Ergebnisse dieser Meta-Studie: Nichts profitiert so zuverlässig von Zeitmanagement wie unsere Lebenszufriedenheit. Viele Menschen – auch viele Fachleute – haben lange Zeit geglaubt, dass wir durch Zeitmanagement in erster Linie produktiver werden. Dass wir uns damit besser fühlen, galt lediglich als angenehmer Nebeneffekt. Heute sieht man das anders. Uns selbst geht&#8217;s mit Zeitmanagement zuverlässig besser. Und manchmal arbeiten wir damit eben auch schneller. Produktivität ist also der wahre Nebeneffekt. Tja.</p>



<p>Muriel erzählt irgendwann, dass sie sich beim Zeitmanagement immer drei große Fragen stellt: Setze ich mir Ziele? Nutze ich bestimmte Tools? Hab ich überhaupt Bock auf Ordnung? Diese Einteilung geht zurück auf einen Klassiker in der Zeitmanagement-Forschung, nämlich den Aufsatz &#8222;<a href="https://www.researchgate.net/profile/Robert-Dipboye/publication/209836182_College_Students'_Time_Management_Correlations_With_Academic_Performance_and_Stress/links/09e4150fac5cf4799e000000/College-Students-Time-Management-Correlations-With-Academic-Performance-and-Stress.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">College Students&#8216; Time Management: Correlations With Academic Performance and Stress</a>&#8220; aus dem Jahr 1990. Zugegeben: Besagter Aufsatz geht noch von einer vierten Frage aus (&#8222;habe ich das Gefühl, meine Zeit im Griff zu haben?&#8220;). Aber irgendwann hat man in der Forschung festgestellt, dass die Antwort auf diese vierte Frage sich aus dem ergibt, was die Menschen auf Frage eins bis drei antworten. Ich weiß: Das ist alles ein wenig nerdy, aber hey, wenn Ihr&#8217;s unterhaltsam wollt, könnt Ihr Euch auch einfach den Podcast anhören. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Weiter!</p>



<p>Dann geht&#8217;s im Podcast um die Auswirkungen von Zeitmanagement-Training. Die Forschung zeigt: Menschen ändern dadurch vor allem ihr Mindset. Sie fangen an, Ziele zu haben und ihre Zeit so einzuteilen, dass die wichtigen und dringenden Arbeiten zuerst drankommen. Auch dieses Ergebnis haben wir aus dem o.g. Forschungsüberblick (&#8222;<a href="https://dosen.perbanas.id/wp-content/uploads/2018/04/Claessens-2007.-A-Review-of-Time-Management-Literature.pdf">A review of …</a>“). Die Lehre daraus (z.B. für Führungskräfte): Es ist Quatsch, seinen Leuten EIN bestimmtes Zeitmanagement-Tool aufs Auge drücken zu wollen. Kein Tool passt für alle. Von einem Coaching oder Training sollte man etwas anderes erwarten: Es verändert das Mindset der Teilnehmenden. Damit ist schon ne Menge erreicht. Vielleicht stellt man im Training verschiedene Tools vor – dann können alle damit experimentieren um zu sehen, welches Werkzeug am besten zu ihnen passt.</p>



<p>Dann reden wir im Podcast über die Eisenhower-Methode. Ich halte die Methode nicht für Psycho-Fachwissen, sondern für Allgemeingut und verlinke deshalb kein Paper, sondern die entsprechende <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenhower-Prinzip" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia-Seite</a>. </p>



<p>Nun kommen wir zur <a href="https://ics.uci.edu/~gmark/CHI2005.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studie von Gloria Mark</a>, die ergeben hat, dass es im Durchschnitt 23 Minuten dauert, bis man nach einer Unterbrechung wieder an seiner ursprünglichen Arbeit sitzt. Wenn man ganz genau ist, sind es 22 Minuten und 37 Sekunden. Und wenn man sich die Zahlen dann noch ein bisschen genauer ansieht, merkt man: Im Außen sind Unterbrechungen in vielen Fällen gar nicht so schlimm. Die Leute kriegen ihre Arbeit trotzdem gebacken. Aber der Job wird dabei stressiger. Heißt: Wir selbst zahlen für Unterbrechungen vermutlich einen höheren Preis als unser Boss.</p>



<p>Muriel erwähnt anschließend den &#8222;Zeigarnik-Effect&#8220;; mehr Hintergrund dazu findet Ihr unter anderem in Gloria Marks Fachartikel &#8222;<a href="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-1-4842-4221-6_9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">How do Interruptions Affect Productivity?</a>“.</p>



<p>Hach. Und jetzt kommen wir zum Thema &#8222;Polychronizität&#8220;. Ich hau einfach mal Quellen dazu raus. Hier <a href="https://interruptions.net/literature/Kaufman-Scarborough-JMP99.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ein Paper aus den 1990er Jahren</a>, das (vermutlich mit Recht) davon ausgeht, dass es am Arbeitsplatz Konflikte zwischen Polys und Monys geben kann. Eine klassische Methode, seinen persönlichen Hang zur Polychronizität zu messen, findet Ihr in <a href="https://crab.rutgers.edu/users/ckaufman/polyJapanese.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Paper</a>. Wir arbeiten im Podcast mit Auszügen aus einem anderen Fragebogen, nämlich mit <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6436178/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem hier</a>.</p>



<p>Dann reden wir darüber, dass man heute entspannter auf die Polys schaut als früher. <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7277635/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier beispielhaft der Link</a> zu einer der Studien, die zeigen, dass Polys und Monys dann am zufriedensten sind, wenn man sie machen lässt, wie sie wollen und wenn man sie in Positionen bringt, zu denen ihre bevorzugte Strategie am besten passt. Und hier noch eine Studie, die zeigt, dass Polys <a href="https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/08959285.2014.976706" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in einem zeitlich fragmentierten Arbeitsumfeld weniger gestresst sind</a> und erstmal besser klarkommen als die Monys. Gleichwohl: Es gibt <a href="https://www.emerald.com/insight/content/doi/10.1108/IJM-06-2023-0309/full/html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">noch immer Studien</a>, die nahelegen, dass zu viele von außen kommende Arbeitsunterbrechungen auf Dauer doof sind, auch für die Polys. Haben wir im Podcast darüber gesprochen, das Polys kreativer sind, wenn man sie mehrere Projekte gleichzeitig machen lässt? Dass umgekehrt Monys kreativer sind, wenn sie ein Projekt nach dem anderen machen können? Egal. Ich wollte es jedenfalls gesagt haben – und deshalb ist hier der <a href="https://www.researchgate.net/publication/230899015_Time_for_Reflection_A_Critical_Examination_of_Polychronicity" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link zur Studie</a>.</p>



<p>Am Ende reden wir noch über eine schöne Idee von Laura Vanderkam. Ich verlinke hier mal <a href="https://lauravanderkam.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ihre Website</a>, lasst Euch inspirieren von ihren Ideen.</p>



<p>So, jetzt kommt ein (für mich) harter Sales-Pitch. Ich habe vielen Menschen dabei geholfen, ein besseres Zeitmanagement zu entwickeln. Manche haben es begeistert aufgenommen und dann hat es ihrer Karriere sehr geholfen. Wenn Ihr z.B. neu in eine Führungsposition gekommen seid, ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihr gefühlt drei oder vier zusätzliche Stunden pro Tag brauchen könntet. Dass Ihr zeitlich unter Druck geratet. Wenn Ihr denkt: Da könnte ich Hilfe gebrauchen – ruft mich gerne an, wir vereinbaren ein Vorgespräch und machen dann gegebenenfalls ein paar <a href="https://www.jochen-metzger.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Coaching-Stunden</a> dazu. Die Sache wird Euch ziemlich sicher weiterbringen. Warum ist das ein &#8222;harter Sales-Pitch&#8220;? Weil die meisten Menschen, denen Zeitmanagement helfen würde, weder denken noch glauben, das genau darin für sie die Lösung liegt.</p>



<p>Deshalb sag ich&#8217;s nochmal anders: </p>



<p>–&nbsp;Wenn Ihr gestresst seid und das Gefühl habt, zu viel Arbeit in zu wenig Zeit erledigen zu müssen, …&nbsp;<br>–&nbsp;Wenn Ihr im Job andauernd Kopfschmerzen kriegt, …&nbsp;<br>–&nbsp;Wenn immer wieder Arbeiten liegen bleiben, weil Ihr nicht hinterher kommt, …&nbsp;</p>



<p>… <a href="https://www.jochen-metzger.de/kontakt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meldet Euch bei mir</a> – und dann arbeiten wir gemeinsam daran. (und wenn Ihr jetzt denkt: &#8222;Das wäre was für meine Freundin/meinen Freund XY&#8220; … dann könnt Ihr ihr oder ihm gerne ne Coaching-Stunde bei mir schenken. Nur so als Idee). </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/quellen-und-links-zum-podcast-mehr-gebacken-kriegen-in-weniger-zeit-von-sag-mal-du-als-psychologin-folge-iii-2/">Quellen und Links zum Podcast &#8222;Mehr gebacken kriegen in weniger Zeit&#8220; von &#8222;Sag mal, du als Psychologin …&#8220;, Folge III/2</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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