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	<title>Hamburg Archive - Jochen Metzger</title>
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		<title>Das Geld ist sein Geld nicht wert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Metzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2024 20:07:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Tage ist mir etwas Verblüffendes widerfahren. Ich habe dabei gelernt: Das Geld ist sein Geld nicht wert. Und das kam so. Wir hatten ein Tischtennisspiel, es war ein harter Fight wie immer, dauerte lange und endete mit einem gerechten Unentschieden. Und weil die Liga-Vorrunde danach vorbei war, was für uns eine große Sache ist, [&#8230;]</p>
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<p>Dieser Tage ist mir etwas Verblüffendes widerfahren. Ich habe dabei gelernt: Das Geld ist sein Geld nicht wert. </p>



<p>Und das kam so. Wir hatten ein Tischtennisspiel, es war ein harter Fight wie immer, dauerte lange und endete mit einem gerechten Unentschieden. Und weil die Liga-Vorrunde danach vorbei war, was für uns eine große Sache ist, gingen einige von uns hinterher noch in eine Kneipe, um ein Bier zu trinken. Doch ach, auch dieser Genuss währte nicht ewig, irgendwann ging&#8217;s nach Hause und davor ans Bezahlen. Ich wollte der emsigen Thekenkraft ein Trinkgeld überlassen und kippte müde die oben abgebildeten Münzen vor mir aus. Es war in der Summe mehr, als in unserem Kulturkreis üblich ist. Die Thekenkraft sagte: &#8222;Oh, neee, Münzen. Da ist es mir lieber, wenn du die alle wieder mitnimmst und mir gar nix gibst.&#8220; Sie erklärte mir die Sache auch. Man muss die Münzen rollen, um sie bei der Bank abgeben zu können. Die Arbeit rechnet sich nicht. Es ist wie in der alten Geschichte mit dem <a href="https://www.templetons.com/brad/billg.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Too small a bill for Bill&#8220;-Index</a> aus den Nullerjahren. Damals berechnete ein Reporter, wie wertvoll ein auf der Straße liegender Geldschein sein muss, damit es sich für Bill Gates (damals der reichste Mensch der Welt) lohnt, ihn aufzuheben. Mein Kleingeld jedenfalls lohnte sich nicht. Und mir gegenüber stand nicht Bill Gates.</p>



<p>Ich packte die Münzen also mit einem Seufzer wieder in Portemonnaie und trug sie nach Hause. Ich werde sie in den folgenden Tagen in andere Dinge investieren, wenn irgendwer die Dinger noch nimmt.</p>



<p>Zum ersten Mal in meinem Leben hat jemand mein Trinkgeld abgelehnt, weil es Geld war. Das Geld ist sein Geld nicht wert. </p>



<p>In der S-Bahn hat mich kürzlich jemand gefragt –&nbsp;es war schon spät –, ob ich ihm etwas zu Essen geben könne. Während ich also begann, in meinem Rucksack zu kramen, meinte er: &#8222;Aber bitte nur laktosefrei.&#8220; </p>



<p>Vielleicht liegt es auch alles nur an mir. </p>
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		<title>Juhu, das &#8222;Rettungsbrot&#8220; lebt immer noch!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Metzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2023 18:36:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In meiner Hamburger Nachbarschaft liegt die nach eigenem Bekunden &#8222;kleinste Biobackstube Hamburgs&#8220;. Es handelt sich um das &#8222;Rettungsbrot&#8220; in der Klaus-Groth-Straße in Borgfelde. Es sollte mausetot sein. Doch juhu, das &#8222;Rettungsbrot&#8220; lebt immer noch. Dass es den Laden dort immer noch gibt, ist nichts weniger als ein Wunder. Bei meiner Abreise nach Michigan im September [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2023/01/KleinsteBiobaeckerei-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-2865"/></figure>



<p>In meiner Hamburger Nachbarschaft liegt die nach eigenem Bekunden &#8222;kleinste Biobackstube Hamburgs&#8220;. Es handelt sich um das &#8222;Rettungsbrot&#8220; in der Klaus-Groth-Straße in Borgfelde. Es sollte mausetot sein. Doch juhu, das &#8222;Rettungsbrot&#8220; lebt immer noch. </p>



<p>Dass es den Laden dort immer noch gibt, ist nichts weniger als ein Wunder. Bei meiner Abreise nach Michigan im September hat mir Martin, der Besitzer, nämlich eröffnet, dass er hinschmeißen will. Wie man hört, hat der gute Mann jede Woche 80 Stunden lang dafür geschuftet. Er ist schon deutlich in seinen 60ern und hat auf mich immer einen sehr fitten und fröhlichen Eindruck gemacht. Aber trotzdem, man versteht es, genug ist irgendwann genug.   </p>



<p>Hier auf dem nächsten Bild kann man übrigens erahnen, dass es sich wirklich um einen klitzekleinen Laden handelt. Genau von der Sorte also, die man überall verschwinden sieht und danach weint man dann bittere Tränen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2023/01/Rettungsbrot-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-2866"/></figure>



<p>Jedenfalls bin ich jetzt seit ein paar Tagen wieder in der Stadt und Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich gefreut hab, als im Rettungsbrot noch Licht brannte. Eigentlich hatte ich mich schon damit abgefunden, kein handgeknetetes Biobrot mehr von jenseits der Straße kaufen zu können, sondern das Zeug ausm Supermarkt essen zu müssen. Jetzt aber: Juhu, das Rettungsbrot lebt immer noch!</p>



<p>Im Laden steht jetzt jedenfalls Dirk. Er ist Bäcker und hat –&nbsp;ich vermute aus purem Enthusiasmus –&nbsp;den Laden übernommen und Martin überredet, sich noch für zwei Tage die Woche in die Backstube zu stellen für einen geschmeidigen Übergang. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2023/01/Dirkich-1024x769.jpeg" alt="" class="wp-image-2867"/></figure>



<p>Dirk und ich sind nicht nur ein einem ähnlichen Alter, wir besuchen offenbar auch denselben Friseur. </p>



<p>Ich möchte jedenfalls, dass viele Menschen im Rettungsbrot einkaufen. Wollen wir Leute wie Dirk nicht unterstützen, so gut wir können? Doch, das wollen wir! Das Brot und der Apfelkuchen sind wirklich außergewöhnlich klasse. Und Franzbrötchen wie hier kriegt man nirgendwo sonst in der Stadt, wirklich nicht. Also: Wenn Ihr in der Gegend wohnt oder mal in der Nähe zu tun habt, checkt den Laden aus. </p>



<p>Und jetzt noch eins: Dirk braucht wen, der am Wochenende oder auch unter der Woche im Laden Sachen verkauft. Er kann nicht alles allein machen. Mir ist klar, dass der Markt für solche Jobs schonmal günstiger aussah, aber wer weiß? Vielleicht liest hier ja jemand mit, der Lust hat, in der kleinsten Biobackstube Hamburgs ein paar Taler zu verdienen? Oder wen kennt, der wen kennt? Das Publikum ist sensationell, wie früher aufm Dorf, als ich noch ein Junge war. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2023/01/Aushilfegesucht-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-2868"/></figure>



<p>Hier geht&#8217;s übrigens zur Homepage des Ladens: <a href="https://rettungsbrot.com">https://rettungsbrot.com</a></p>



<p>So. Und jetzt schmier ich mir mein Abendbrot. Irgendwas mit Roggen und Dinkel. Es wird sehr gut schmecken. </p>
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		<title>Ein künstlerisches Kuchenrezept</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Metzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2021 11:50:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich war ja am Wochenende bei Rolf, dem Maler, und bei Britta, der Bildhauerin. Britta hat einen Kuchen gebacken, der sehr lecker war. Jetzt hat Angela nach dem Rezept gefragt. Britta wiederum hat sich nicht lumpen lassen und mir ihr Rezept zugeschickt. Und so gelingt Britas &#8222;Umdrehkuchen&#8220; (Nachtrag: Die meisten sagen wohl &#8222;Dreh-dich-um-Kuchen&#8220; dazu). Man [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2021/11/Springform-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-2103"/></figure>



<p>Ich war ja am Wochenende<a href="https://www.jochen-metzger.de/besuch-beim-kuenstler-und-ein-heftiges-bild-von-der-elbe-genau-in-dem-moment-wo-das-wasser-stillsteht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> bei Rolf, dem Maler, und bei Britta, der Bildhauerin</a>. Britta hat einen Kuchen gebacken, der sehr lecker war. Jetzt hat Angela nach dem Rezept gefragt. Britta wiederum hat sich nicht lumpen lassen und mir ihr Rezept zugeschickt. </p>



<p>Und so gelingt Britas &#8222;Umdrehkuchen&#8220; (Nachtrag: Die meisten sagen wohl &#8222;Dreh-dich-um-Kuchen&#8220; dazu). </p>



<p>Man heizt den Backofen vor auf 160 Grad Umluft.</p>



<p>Man braucht eine Springform. Durchmesser &#8222;mindestens 20 Zentimeter&#8220;, sagt Britta. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Zutaten</h4>



<h5 class="wp-block-heading">Für den Teig:</h5>



<p>150 g gemahlene Nüsse, Mandeln oder dergleichen</p>



<p>100g Rohrzucker (man kann auch &#8222;normalen&#8220; Zucker nehmen)</p>



<p>150 g weiche Butter</p>



<p>3 Eier (Britta verwendet Bio-Eier)</p>



<p>1 Päckchen Vanillezucker (Britta sagt: &#8222;Bourbon-Vanillezucker&#8220;)</p>



<p>1 Päckchen Backpulver (Britta hat &#8222;Weinstein-Backpulver&#8220; verwendet)</p>



<h5 class="wp-block-heading">für die Quarkmasse:</h5>



<p>500 g Magerquark</p>



<p>100 g Rohrzucker</p>



<p>2-3 Eier</p>



<p>geraspelte Schale einer halben Bio-Zitrone</p>



<p>Saft einer halben Zitrone </p>



<p> 1 Päckchen Vanille-Pudding-Pulver</p>



<p>Man rührt die Teigzutaten von Hand oder mit dem Mixer zu einem geschmeidigen Teig, kippt ihn in die gefettete Springform und streicht ihn glatt. </p>



<p>Alsdann verrührt man die Quarkmasse-Zutaten zu einer &#8222;schönen Creme per Hand oder Mixer&#8220; –&nbsp;und verteilt das Ganze einigermaßen gleichmäßig auf den Teig. Dann kommt das Ding für ca. 55 Minuten in den Ofen. </p>



<p>Aber Obacht! Ab etwa einer halben Stunde muss man ein Auge auf die Bräunung haben. Denn die nussige Teigschicht &#8222;wandert&#8220; mit der Zeit nach oben, sie kann anbrennen, ehe der ganze Kuchen durch ist. Deshalb kann es sein, dass man den Kuchen für ne Weile mit Backpapier abdecken muss. </p>



<p>Wann ist der Kuchen fertig? Das testet man mit einem Holzstäbchen: Man steckt es in den Kuchen und zieht es wieder heraus. Wenn kein Teig mehr hängen bleibt, ist der Kuchen fertig. Dann nimmt man ihn aus dem Ofen und lässt ihn abkühlen. Er schmeckt schon toll, wenn er noch ein bisschen warm ist und hält sich, sagt Britta, für zwei bis drei Tage im Kühlschrank. </p>



<p>Super, oder?</p>



<p>Wenn Ihr das Rezept ausprobiert: Schreibt einen Kommentar. </p>



<p>Und dann noch etwas. Britta will wissen: Warum wandert der Teig nach oben? Was ist die Physik dahinter? Ich weiß es nicht. Wenn jemand die Antwort kennt: Immer raus damit. Interessiert mich auch. </p>
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		<title>Besuch beim Künstler und ein heftiges Bild von der Elbe genau in dem Moment, wo das Wasser stillsteht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Metzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2021 10:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern haben mich Freunde zu einem Maler in Hamburg-Bergedorf mitgenommen. Rolf wohnt im Künstlerhaus zusammen mit Britta. Er ist Maler, sie ist Bildhauerin. Man muss aber ehrlich sagen, dass wir eigentlich wegen der Bilder da waren. Jedenfalls wohnen die da und ihr Atelier haben sie auch da. Britta sagt: So ist es am besten. Man [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/besuch-beim-kuenstler-und-ein-heftiges-bild-von-der-elbe-genau-in-dem-moment-wo-das-wasser-stillsteht/">Besuch beim Künstler und ein heftiges Bild von der Elbe genau in dem Moment, wo das Wasser stillsteht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2021/10/Pinsel-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-2087"/></figure>



<p>Gestern haben mich Freunde zu einem Maler in Hamburg-Bergedorf mitgenommen. <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.kuenstlerhaus-bergedorf.de/kuenstler_09.html" target="_blank">Rolf</a> wohnt im Künstlerhaus zusammen mit <a href="http://www.kuenstlerhaus-bergedorf.de/kuenstler_12.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Britta</a>. Er ist Maler, sie ist Bildhauerin. Man muss aber ehrlich sagen, dass wir eigentlich wegen der Bilder da waren. </p>



<p>Jedenfalls wohnen die da und ihr Atelier haben sie auch da. Britta sagt: So ist es am besten. Man weiß halt, wo man seine Sachen hat. Zum Beispiel: die Pinsel, mit denen man seine Bilder malt (siehe oben). Praktisch! </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2021/10/Eingang-zum-Atelier-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-2090"/></figure>



<p>Tja. Und dann haben wir mit Rolf über seine Bilder gesprochen. Wir waren am Anfang alle ein wenig unbeholfen. Weil: Man kennt einander ja nicht, und Bilder können eine sehr persönliche Angelegenheit sein. Worüber soll man da reden? Etwa über Gefühle???? </p>



<p>Also reden wir erstmal über Zoologie. Rolf hat nämlich viele Bilder gemalt, auf denen Tiere zu sehen sind. Zum Beispiel hängt da ein Tanrek (oben im Foto: das Tier rechts hinten an der Wand). Der Tanrek sieht aus wie eine Mischung aus Igel und Spitzmaus. Dann ein Bild von Eisvögeln. Bilder von Fischen: ne Scholle, ein Hornhecht, mehrere Bücklinge. Eines meiner Lieblingstierbilder ist eigentlich gar kein Tierbild. Es zeigt zwei alte skandinavische Konservendosen mit Makrelen drin. Das hat mir gefallen. Es ist ein großes Bild.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2021/10/Makrelenflur-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-2088"/></figure>



<p>Hier hat mein alter Freund Kai ein Foto von mir und Rolf gemacht. Das mit den Masken ist übrigens kein Fake. Wir haben in den Räumen alle Masken getragen. Auch interessant, wie solche Entscheidungen zustande kommen. Erst viel Achselzucken und dann setzt sich einer ne Maske auf und dann ziehen alle nach. Meine Brille beschlägt, wenn ich eine Maske trage. Links im Hintergrund sieht man die goldenen Bücklinge. Rechts oben: Meerschweinchen vor den Zielscheiben von Sportschützen. Jawohl, auch Meerschweinchen haben Ziele!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2021/10/Rolfich-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-2091"/></figure>



<p>Mir gefällt das, was Rolf so macht. Es inspiriert mich. Mein Lieblingsbild zeigt die Norderelbbrücke, auf dem die A1 den großen Fluss quert. Im Frühjahr habe ich die Brücke als Radfahrer und Fußgänger mehrfach von unten gesehen auf dem Weg von der Kalthofe zur Tatenberger Schleuse. Kürzlich hab ich erfahren, dass die <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.hamburg.de/fernstrassen/a1-norderelbbruecke/" target="_blank">Brücke umgebaut werden soll</a>. Sie ist zu alt und zu schmal. Tja.</p>



<p>Jedenfalls hat Rolf da einen ganz besonderen Moment eingefangen. An der Elbe gibt es in Hamburg ja Ebbe und Flut mit einem tüchtigen Tidenhub. Und deshalb erlebt man da vier Mal pro Tag ein sehr merkwürdiges Phänomen. Mit einem Mal erstirbt jede Strömung und das Wasser steht vollkommen still, um kurz danach zunehmend schneller in die umgekehrte Richtung zu fließen. Genau diesen Stillstand, diesen Moment des Atemholens, hat Rolf in seinem Gemälde eingefangen. Das Bild hat die ganze Zeit über zu mir gesprochen und so was ist halt immer ne heftige und metaphysische Erfahrung. Wenn ich groß bin und Geld übrig habe, dann geh ich wieder zu Rolf und kaufe mir das Bild. Und wenn&#8217;s bis dahin ein anderer gekauft hat, dann hat sich der Strom eben gedreht und ist in die andere Richtung geflossen. Und das wäre auch in Ordnung. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2021/10/Stille_im_Strom-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-2092"/></figure>



<p>Danach haben wir noch ein Stück Kuchen gegessen. Britta sagt: Man packt eine Mandelmischung in die Springform und dann kommt der Quark obendrauf mit Zucker, Eiern und Zitrone. Und während der Kuchen dann im Ofen sitzt, wandert die Käsemasse nach unten und dann sieht es am Ende aus wie ein Käsekuchen mit Mandeln obendrauf. Kurios und lecker zugleich. Hier trägt Britta übrigens das Bild mit der Elbbrücke durchs Atelier. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2021/10/Brittarahmen-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-2093"/></figure>



<p>Was will ich damit sagen? Kunst macht uns zu besseren Menschen. Ich hatte ein paar Stunden, in denen alles stillstand, die Arbeit ruhte und ich mich mit interessanten Leuten über schöne Dinge unterhalten konnte. Und jetzt denke ich: Man macht so was insgesamt viel zu selten. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/besuch-beim-kuenstler-und-ein-heftiges-bild-von-der-elbe-genau-in-dem-moment-wo-das-wasser-stillsteht/">Besuch beim Künstler und ein heftiges Bild von der Elbe genau in dem Moment, wo das Wasser stillsteht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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		<title>Coaching-Interview: &#8222;&#8218;Sag mir was ich tun soll!&#8216; – den Satz hör&#8216; ich andauernd!&#8220;</title>
		<link>https://www.jochen-metzger.de/sag-mir-was-ich-tun-soll-den-satz-hoer-ich-andauernd/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Metzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2020 17:40:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute hat mich Andrea besucht. Wir kennen einander seit fast zehn Jahren. Damals haben wir über einige Wochen für dieselbe Frauenzeitschrift gearbeitet. Seither sind wir befreundet. Andrea ist aber nicht nur Journalistin, sondern auch Business Coach. Komische Mischung, oder? Stimmt aber trotzdem. Jedenfalls war heute ein sehr schöner Tag, wir waren an der Elbe, haben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/sag-mir-was-ich-tun-soll-den-satz-hoer-ich-andauernd/">Coaching-Interview: &#8222;&#8218;Sag mir was ich tun soll!&#8216; – den Satz hör&#8216; ich andauernd!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2020/09/ParkmitTaenzerin-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1809"/></figure>



<p>Heute hat mich <a href="https://www.andreahuss.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Andrea</a> besucht. Wir kennen einander seit fast zehn Jahren. Damals haben wir über einige Wochen für dieselbe Frauenzeitschrift gearbeitet. Seither sind wir befreundet. </p>



<p>Andrea ist aber nicht nur Journalistin, sondern auch Business Coach. Komische Mischung, oder? Stimmt aber trotzdem. Jedenfalls war heute ein sehr schöner Tag, wir waren an der Elbe, haben uns im <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jenischpark" target="_blank">Jenischpark</a> Kaffee und Franzbrötchen geholt, uns hinterm <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jenisch-Haus_(Hamburg)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jenisch-Haus</a> auf eine Bank gesetzt und über alle möglichen Dinge geredet. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_6114-min-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1807"/></figure>



<p>Unter anderem haben wir über Andreas Job als Coach gequatscht. Wie macht sie das? Wie läuft das ab? Also suche ich mir einen ausgedachten Fall aus und tue so, als wäre ich ihr Klient.</p>



<p>Und dann Andrea so:</p>



<p>&#8222;Ich habe da eine Hypothese. Das könnte was mit dem zu tun haben, was dich an Werten prägt. So was könnte man im Coaching beleuchten.&#8220;<br>(ab hier schreib ich das so auf, als hätten wir ein Interview geführt)</p>



<p><strong>Ah, Werte! Hm. Was wäre das? Zum Beispiel so was wie: &#8222;Ein Indianer kennt keinen Schmerz&#8220;?</strong><br>Ja, ja, genau.</p>



<p><strong>Oder:</strong> &#8222;<strong>Man läuft nicht davon, nur weil&#8217;s gerade hart zugeht&#8220;</strong>?<br>Ja, auch. Wobei. Das, was du da sagst, das sind nicht die Werte selbst, sondern Werte, die zu Glaubenssätzen verdichtet sind. Der Wert dahinter könnte jetzt zum Beispiel sein: Disziplin. </p>



<p><strong>Und wie redest du im Coaching über solche Werte? Was machst du damit?</strong><br>Wenn du die schon so flüssig benennen kannst, dann scheinen die in deinem Alltag auch eine Rolle zu spielen. Und wenn ich dir so zuhöre, dann meine ich, auch einen gewissen Stolz aus all dem zu hören.</p>



<p><strong>Ja, klar. </strong><br>Und dieser Stolz ist sicherlich in vielen Fällen angebracht. Dieser Glaubenssatz kann dich in anderen Situationen aber auch behindern. Wenn dir zum Beispiel ein Vorgesetzter keine Wertschätzung entgegenbringt, wenn du da mit dem Glaubenssatz agierst &#8222;ein Indianer kennt keinen Schmerz&#8220;, dann machst du dir das Leben unnötig schwer. Weil du hier sagen könntest: &#8222;Ich verabschiede mich ganz bewusst von diesem Glaubenssatz. Er ist mir in vielen Lebenssituationen bisher dienlich gewesen. Hier führt er mich aber mitten in meinen Schmerz.&#8220; Daran würden wir im Coaching arbeiten.</p>



<p><strong>Okay. Ich lerne bei dir, meine Glaubenssätze in den richtigen Situationen anzuwenden? So wie man seinen Hund nicht mit in die Oper nimmt – auch wenn&#8217;s ein guter Hund ist?</strong><br>Exakt. Coaching ist dafür da, den Raum des Handelns auszudehnen. Und dieser Raum dehnt sich eben aus, wenn ich jetzt sage: Auch ein Indianer darf mal Schmerzen haben. </p>



<p><strong>Das wäre ein toller Titel für ein Kinderbuch. &#8222;Als der Indianer auch mal Schmerzen hatte.&#8220;</strong><br>Ja, genau. Und er bleibt trotzdem Indianer. Auch wenn er Schmerzen hat.</p>



<p><strong>Wie alt sind denn die Leute, die zu dir kommen?</strong><br>Mitte 30 bis Anfang 50. Das sind Leute, die meist schon zwei Berufsstationen hinter sich haben. Und die sagen: Bisher lief es doch so gut – warum läuft es jetzt nicht mehr? Sie erkennen ein Muster an sich selbst und sagen: Dieses Muster mag ich nicht. Und auch das Sinnthema wird jedes Jahr mehr.</p>



<p>&#8222;<strong>Andrea, sag mir einfach, was ich machen soll&#8220;. Hast Du diesen Satz im Coaching schon mal gehört?</strong><br>Den Satz hör&#8216; ich andauernd. Und ich gebe auch zu: Für mich ist es die größte Herausforderung – bei manchen Klienten –, diese Sätze gerade nicht auszusprechen.</p>



<p><strong><strong>Hm. Warum soll das denn falsch sein, das dann einfach zu sagen?</strong></strong><br>Weil es den anderen schwächt. Weil ich dann Stärke leihe. Und Stärke zu leihen, Wissen einfach so zu übertragen – das schwächt die Lernfähigkeit des anderen und seine Selbstverantwortung. Ganz klar.</p>



<p><strong>Aber jetzt mal ketzerisch gesagt: Du willst doch, dass der Klient immer wiederkommt. Das weiß jeder Kaufmann: Deine Kunden musst du halten! Wenn er gar nicht mehr kann ohne deinen Rat –&nbsp;das ist doch das Beste, was dir finanziell passieren kann.</strong><br>Du hast vollkommen Recht. Aber das entspricht nicht meinem Menschenbild. Trotzdem, klar, das würde funktionieren. Ich erlebe das ja in privaten Situationen mit Menschen, die mit mir Mittagessen gehen wollen, weil sie –&nbsp;und da mache ich das durchaus – eine schnelle Einschätzung von mir wollen. </p>



<p><strong>Das heißt: Wenn man Zeit, Geld und Mühe sparen will, lädt man Dich zum Lunch ein!</strong><br>Du meinst: Statt in diesen umständlichen Coaching-Prozess zu gehen? </p>



<p><strong>Genau. </strong><br>Du glaubst wirklich, dass ich das weiß? Dass ich die richtige Antwort sofort erkenne?</p>



<p><strong>Naja, das wäre die nächste Frage. Von 100 Klienten, die mit einem Problem zu dir kommen – bei wie vielen hast du für dich sofort eine Antwort?</strong><br>Von 100 würde ich sagen …&nbsp;bei 80 hab ich sofort ne Idee. <br><br><strong>Und wie oft kommt am Ende des Prozesses genau das raus, was du dir vorher schon gedacht hast?</strong><br>Es gibt schon Fehlannahmen, wo es sich später im Coaching anders entwickelt. Aber trotzdem: Dass es deckungsgleich ist zu den Vorannahmen, das ist schon sehr häufig der Fall. </p>



<p><strong>Woran liegt das? Daran, dass du von außen kommst und das Problem halt nicht selber hast? Oder liegt es daran, dass du so schlau bist und so viel weißt?</strong><br>Es ist der Mix aus beidem. Jemand, der keine Coaching-Ausbildung hat, könnte diese blinden Flecke in vielen Fällen auch sehen. Aber die Ausbildung und die Erfahrung – das hilft natürlich schon. Und auch die Tatsache, dass ich selbst halt schon in vielen, vielen Teams gearbeitet habe. Und dann kommt noch das Gespür für körperliche Ausstrahlung dazu.</p>



<p><strong>Was heißt das? Du guckst, wie jemand dasitzt?</strong><br>Genau. Ich achte zum Beispiel sehr auf das Leuchten in den Augen. Oder wenn die Stimme leiser wird. Oder wenn jemand vom Tonus her zusammenfällt. Damit arbeite ich viel. Das liegt mir. Weil ich das spüre, höre, sehe. </p>



<p><strong>Okay, ich fass mal zusammen. Wenn man bei Dir zum Coaching geht, dann ist das im schlechtesten Fall so, als würde man mit einer sehr guten Freundin reden, die sich Zeit nimmt und zuhört, ohne dabei ihren eigenen Müll abzuladen. Das ist so das Minimum. Und wenn man Glück hat, dann erwischt man dich noch bei einer deiner Stärken. Dass du auf Körpersprache achtest, sehr viel Erfahrung mitbringst und halt selbst schon ne Menge gesehen hast. Und wenn man GANZ großes Glück hat, dann hast du auf das Problem selbst keine Antwort. Und da passiert dann nochmal was ganz anderes. Und darüber –&nbsp;über diese 20 Prozent, wo du selbst am Anfang ratlos bist –&nbsp;darüber reden wir beim nächsten Mal. Okay?</strong><br>Okay. Super. Das hat Spaß gemacht. </p>



<p>Andrea nennt ihr Coaching &#8222;Plan B für Medienprofis&#8220;. Ihre Website findet Ihr <a href="https://www.andreahuss.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.  </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://jochen-metzger.de/wp-content/uploads/2020/09/JochenmitAndrea-1024x763.jpg" alt="" class="wp-image-1808"/><figcaption class="wp-element-caption">So war das</figcaption></figure>



<p><br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jochen-metzger.de/sag-mir-was-ich-tun-soll-den-satz-hoer-ich-andauernd/">Coaching-Interview: &#8222;&#8218;Sag mir was ich tun soll!&#8216; – den Satz hör&#8216; ich andauernd!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jochen-metzger.de">Jochen Metzger</a>.</p>
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