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	Kommentare zu: Der Zauber einer Bibliothek vor der Erfindung des Internets	</title>
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		Von: Links am Abend &#8211; Buddenbohm &#38; Söhne		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Links am Abend &#8211; Buddenbohm &#38; Söhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 17:36:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Jochen schreibt über Bibliotheken damals, über Bibliotheken damals schreibt Jochen (das klärt sich dann schon auf, warum das da so seltsam steht). Ich erinnerte mich beim Lesen an eine kurze Phase, in der ich in der Hamburger Zentralbibliothek, damals noch an anderem Standort in der Innenstadt, im Auskunftsdienst Praktikum gemacht habe. Damals, als ich das Bibliothekswesen studiert und nebenbei gejobbt habe, was sich aber in Wahrheit eher andersherum verhielt. Ich war darin gut, fand ich, in diesem Auskunftsdienst, schon weil es mich viel mehr interessierte als die anderen Studentinnen und Studenten, die andere Aspekte des Berufs wesentlich anziehender fanden und die Fragen der manchmal auch als lästig empfundenen Besucherinnen eher nicht. Ich aber war auf dieses Suchen und Finden geradezu scharf, das Wort passt schon. Es gab Momente, da kamen Kundinnen auf mich zu, stellten eine Frage und ich ahnte schon, noch während sie im ersten Halbsatz waren, dass ich da gleich helfen können würde, weil ich wusste, dass in dieser riesigen Bibliothek, in diesem einen Regal da im anderen Stockwerk, in der unteren Reihe, etwas stand, das dann auf etwas verweisen würde, in dem dann stand, wo man … ich fand das ungeheuer aufregend. Man muss sich das viel körperlicher als heute vorstellen, man lief über Treppen und durch Gänge von einer Fundstelle zur anderen, es war Bewegung darin, man telefonierte vielleicht auch, man sprach mit Leuten, man bückte sich an Regalen und blätterte und schob Bücher. Und ich denke heute noch manchmal, dass diese Stunden beruflich recht gute Momente waren. Ich bin dann später woanders abgebogen, was den Job betrifft, und richtig war das nicht, wie ich Jahrzehnte später erst ernüchtert festgestellt habe. Na, man macht Fehler und man muss sich auch verzeihen können. [&#8230;]]]></description>
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